Aktienmärkte
Uneinheitlicher Wochenstart an Asiens Börsen

Asiens Aktienmärkte starten ungleich in die Woche. Während die Hoffnung auf die Lösung der Euro-Krise die Börse in Südkorea stützt, gerieten Chinas Märkte unter Druck.
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Shanghai/SeoulDie Aktienmärkte in Fernost haben sich zum Wochenauftakt uneinheitlich präsentiert. Zuversicht auf eine Lösung der Euro-Schuldenkrise stützte am Montag die Börsen in Südkorea und Singapur. Nicht zuletzt die Ankündigung neuer Maßnahmen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy nach ihrem Treffen vom Wochenende schürte die Hoffnung auf Fortschritte. Die Aktienmärkte in Hongkong und Shanghai gerieten dagegen unter Druck, weil sich hier die Anleger von Finanz- und Immobilientiteln trennten. Sie fürchten eine Bruchlandung der chinesischen Boom-Wirtschaft. In Tokio und Taiwan ruhte wegen Feiertagen der Börsenhandel.

Der Aktienmarkt in Shanghai schloss 0,6 Prozent leichter auf dem niedrigsten Stand seit März 2009. Die Börse in Hongkong tendierte 1,4 Prozent niedriger, während der Leitindex in Singapur 0,3 Prozent zulegte. Das Börsenbarometer in Seoul verabschiedete sich 0,4 Prozent höher aus dem Handel.

Deutschland und Frankreich wollen bis Ende des Monats ein Gesamtpaket zur Lösung der Euro-Schuldenkrise schnüren. Es soll Vorschläge zur Stabilisierung der Währungsunion, zur Lösung der Schuldenkrise in Griechenland, der internationalen Finanzmarktregulierung umfassen. Die Dringlichkeit einer Bewältigung der Krise wurde am Wochenende durch den Fall der Mehrländer-Bank Dexia unterstrichen. Das mit ihrem Griechenland-Engagement ins Schlingern geratene Institut wird verstaatlicht.

In Südkorea im Blickpunkt stand der Apple-Rivale Samsung , der nach dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs den Start eines neuen Smartphones verschob. Samsung nannte den Respekt vor Jobs als Grund für die Verzögerung. Beide Unternehmen liefern sich vor Gericht heftige Konflikte um Patente. Anleger honorierten Samsung weiter für seine am überraschend positive Gewinnprognose vom Freitag. Samsung-Papiere schlossen 1,6 Prozent höher.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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