Aktienmärkte
Verluste an Asiens Börsen

Die Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch Verluste verzeichnet. Der Dollar lag nahe einem Zwei-Jahres-Tief zum Euro, nachdem Konjunkturdaten Händlern zufolge auf ein weiteres Abschwächen der US-Wirtschaft hindeuteten.

HB TOKIO. Gewinnmitnahmen auf breiter Front insbesondere ausländischer Adressen drückten am Mittwoch im Handelsverlauf an der Börse in Tokio auf die Kurse. Insbesondere am Futures-Markt gebe es große Verkäufe, berichten Händler. Canon hat gegen die Tendenz zugelegt, nachdem das Unternehmen Rekordgeschäftszahlen für das erste Quartal des Jahres gemeldet hatte. Yahoo Japan haussieren nach einer Hochstufung durch Credit Suisse um rund 10 Prozent.

In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,24 Prozent auf 17 236 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index lag mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 1 687 Zählern. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur lagen ebenfalls im Minus. Analysten schrieben die schlechte Stimmung am Markt den bisher veröffentlichten Unternehmensergebnissen zu. „Wenn man auf die bisherigen Unternehmensergebnisse schaut, dann waren da schon ein paar Enttäuschungen dabei“, sagte Hiroyuki Nakai von Tokai Tokyo Securities.

Zu den Verlierern in Tokio zählte etwa der Autobauer Toyota Motor, dessen Aktien 1,9 Prozent nachgaben. Papiere von Honda, dessen Geschäftszahlen im Laufe des Tages erwartet wurden, lagen knapp zwei Prozent im Minus. Auch das Papier des Mobilfunkbetreibers KDDI verzeichnete Verluste, es büßte mehr als 5,5 Prozent ein. Nach unerwartet schlechter ausgefallenen Geschäftszahlen stufte eine Rating-Agentur das Unternehmen herab.

Gewinne machten indes Aktien des Kamera- und Kopiergerätehersteller Canon, dessen Aktien um 0,75 Prozent stiegen. Das Unternehmen hatte zuvor einen Gewinnanstieg im abgelaufenen Quartal bekannt gegeben und seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr leicht angehoben.

Am Devisenmarkt lag der Euro bei 1,3 635 Dollar nach 1,3 641 im späten US-Handel. Händler verwiesen auf das am Dienstag veröffentlichte US-Verbrauchervertrauen für April, das überraschend schwach ausfiel. Es habe das Vertrauen in die US-Wirtschaft erschüttert. Zum Yen wurde der Dollar mit 118,40 Yen gehandelt nach 118,52 Yen.

In den USA hatten die Börsen am Dienstag Gewinne verzeichnet. Händlern zufolge verhinderten die negativ bewerteten Konjunkturdaten allerdings größere Zuwächse. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,27 Prozent höher bei 12 953 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index lag nahezu unverändert bei 1 480 Zählern. Der Nasdaq-Composite beendete den Handel ebenfalls fast exakt auf dem Schlussstand des Vortages bei 2 524 Stellen.

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