Aktienmarkt in Fernost
Enttäuschende US-Daten drücken Asien-Märkte

Schwächelnde Konjunkturdaten aus den USA haben am Dienstag die asiatischen Aktienmärkte belastet. Am härtesten traf es die Börse in Tokio. Deutliche Zuwächse verbuchte dagegen die Börse in Australien.
  • 1

TokioEnttäuschende Konjunkturdaten aus den USA haben am Dienstag erneut die Aktienmärkte in Fernost belastet. Am höchsten fielen die Verluste in Tokio aus, wo der Nikkei-Index um 1,3 Prozent auf 17.335 Punkte nachgab.

Die Erholung der Ölpreise lastete auf Fluggesellschaften und Reifenherstellern. So fielen die Aktien von Japan Airlines um mehr als fünf Prozent und die von ANA um knapp zwei Prozent. Die Anteilsscheine von Bridgestone verloren mehr als drei Prozent an Wert.

Die US-Industrie verlor zum Jahresauftakt überraschend deutlich an Fahrt, wie aus einer am Tag zuvor veröffentlichten Umfrage hervorging. Zudem haben die US-Verbraucher im Dezember weniger konsumiert als vorhergesagt und auch die Bauausgaben blieben hinter den Erwartungen zurück. „Die Investoren haben immer noch nicht genug Vertrauen in die US-Wirtschaft“, sagte Analyst Kazuhiro Miyake von Daiwa Securities.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte weitgehend unverändert bei 0,1 Prozent im Plus. Deutliche Zuwächse verbuchte gegen den Trend die Börse in Australien. Nachdem die australische Notenbank die Zinssätze auf ein Rekord-Tief absenkte, kletterte der Index um rund 1,5 Prozent.

Der Euro präsentierte sich im fernöstlichen Devisenhandel nahezu unverändert bei 1,1342 Dollar. Der Dollar wurde mit 117,28 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken legte zum Euro auf 1,0539 zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Aktienmarkt in Fernost: Enttäuschende US-Daten drücken Asien-Märkte"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Im ersten Quartal des neuen Haushaltjahres ist die Wirtschaft kräftig geqwachsen, heißt es. Nun enttäuschen die Quartalszahlen.die Börsenkurse stürzen ab. Soll das jemand verstehen?Trotzdem sind Euro und Yen gegen den Dollar schwach. Sogar der Konsum in den USA ist an Weihnachten enttäuschend. Der private Konsum ist jedoch die Hauptstütze des Wachstums mit rund 70 Prozent. Werden nun die Wachstumraten revidiert? Sinkt der Dollar wieder? Werden wir bis Ostern das Desaster erleben? Damit das nicht passiert, brauchen wir ein neus Krisenzentrum in der Welt. Dann ist der Dollar wieder der sichere Hafen. Wir brauchen die Griechenlandkrise also noch ein weilchen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%