Aktienmarkt Österreich
Ruhiger Handel in Wien

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 4,26 Punkte oder 0,09 Prozent auf 4 583,87 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund drei Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 4 587 Punkten.

dpa-afx/apa WIEN. Der Wochenauftakt an der Wiener Börse gestaltete sich Aktienhändlern zufolge überwiegend ruhig. Auch an anderen europäischen Börsen gab es am Montag bedingt durch den amerikanischen Feiertag nur wenig Bewegung. Größere Kursausschläge gab es in Wien lediglich bei einzelnen Werten abseits der Index-Schwergewichte.

Größter Kursgewinner im prime market waren BWT mit einem Kursplus von 7,87 Prozent auf 48,00 Euro. Das Unternehmen hatte sich am Montag bei seiner außerordentlichen Hauptversammlung die Zustimmung zur Austöchterung des Österreich-Geschäfts unter einer Holding-Struktur geholt, hieß es am Markt.

Die Änderungen seien aber schon lange angekündigt und waren daher keine Überraschung, meinte ein Analyst in Wien. Auch sonst seien keine Neuigkeiten zu BWT bekannt, das Kursplus sei nicht fundamental begründbar. "Größere Kurssprünge bei wenig Volumen sind typisch für die Aktie", so der Analyst.

Gut gesucht waren zu Wochenbeginn zahlreiche Immobilienwerte. So stiegen Meinl European Land bei gutem Volumen um 4,40 Prozent auf 14,00 Euro und konnten sich damit etwas von ihrer jüngsten Talfahrt erholen. ECO Business gewannen 6,00 Prozent auf 10,60 Euro.Conwert stiegen um 4,07 Prozent auf 14,05 Euro. CA Immo Anlagen legten um 3,94 Prozent auf 19,79 Euro zu.

Unter den weiteren Tagesgewinnern fanden sich Andritz mit einem Plus von 2,95 Prozent auf 48,91 Euro. Größter Verlierer im prime market waren Constantia Packaging mit einem Minus von 3,96 Prozent auf 50,90 Euro. Wienerberger fielen bei höherem Volumen um 1,24 Prozent auf 51,72 Euro.

Schwächer schlossen trotz den besser als erwartet ausgefallenen Halbjahreszahlen von Böhler-Uddeholm die beiden Stahlwerte. Böhler-Uddeholm selbst verloren 0,62 Prozent auf 72,55 Euro. Die Aktie notiert damit knapp unter dem Übernahmeangebot der Voestalpine bei 73,00 Euro. Die Aktien der neuen Böhler-Mutter voestalpine verloren 0,82 Prozent auf 59,52 Euro.

Händler zeigten sich überrascht über das Minus, angesichts der guten Böhler-Zahlen waren vorbörslich Gewinne für die beiden Stahl-Titel erwartet worden. Die Analysten der RCB hatten zudem in einem Kommentar einen möglichen Verbleib der Böhler-Aktie an der Wiener Börse als wahrscheinliches Szenario beschrieben und die Aktie empfohlen.

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