Aktienmarkt Österreich
Wiener Börse schließt schwächer

Die Wiener Börse hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 1,25 Prozent auf 4 644,40 Punkte. Europaweit drückte der Euro-Rekordkurs zum Dollar und der Höhenflug beim Ölpreis auf das Kursniveau.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 1,25 Prozent auf 4 644,40 Punkte. Europaweit drückte der Euro-Rekordkurs zum Dollar und der Höhenflug beim Ölpreis auf das Kursniveau. "Aktuell gibt es keine gute Meldungslage", bemerkte ein Aktienhändler.

Die negative Performance des Tages lieferte in Wien die Post-Aktie mit einem Kurseinbruch von 14,29 Prozent auf 24,00 Euro. Am Mittwoch wurde bekannt, dass der Quelle-Versand ab 2008 seine Pakete vorrangig über den alternativen Anbieter Hermes zustellen wird. Daraus resultiert für die Post nach Eigenangaben eine Ergebnisbelastung von 20 Mill. Euro. Analysten werteten die Kursreaktion als überzogen.

Die Andritz -Papiere sackten nach Ergebnispräsentation um 6,85 Prozent auf 45,83 Euro ab. Das Kursminus sieht ein Analyst in keinem Zusammenhang mit den veröffentlichten Geschäftszahlen: Bei Andritz gebe es weiterhin solides Wachstum und die publizierten Ergebnisse fielen "in-line" aus, alle Segmente hätten recht gut performt.

Die Aktien der Fluglinien verloren angesichts der erneut gestiegenen Rohölpreise europaweit deutlich an Höhe. Austrian Airlines Group (AUA) gaben 5,61 Prozent auf 8,49 Euro nach und Skyeurope Holding fielen um 2,28 Prozent auf 2,14 Euro. Die slowakische Billigairline hat im Oktober die Passagierzahl um 34,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können.

Deutlich negative Vorzeichen gab es auch im Bankenbereich zu beobachten. Raiffeisen International sanken 2,38 Prozent auf 105,40 Euro und Erste Bank verbilligten sich um 1,33 Prozent auf 51,87 Euro.

Gegen den allgemein sehr negativen Trend konnte sich im ATX der Verbund-Austrian Hydro Power(AHP) mit plus 2,51 Prozent auf 46,90 Euro deutlich stemmen. Hier könnte der an den Öl- und Gaspreisen gekoppelte Strompreis stützend wirken, sagte ein Marktteilnehmer.

Stark unter Verkaufsdruck standen auch einige Immobilientitel. Meinl European Land brachen um 9,59 Prozent auf 7,92 Euro ein. Conwert gingen massiv um 5,06 Prozent auf 12,00 Euro zurück. Das Unternehmen kündigte die Begebung einer Wandelschuldverschreibung mit einem Volumen von bis zu 200 Mill. Euro an. Wiener Städtische Allg Vers. -Titel befestigten sich 0,26 Prozent auf 49,80 Euro. Die Versicherung erhöhte ihren Anteil an der rumänischen Asirom-Versicherung wie geplant auf eine Mehrheit von 50,2 Prozent. Durch den Asirom-Erwerb ist die Städtische unangefochtener Marktführer in Rumänien, erklärte Generaldirektor Günter Geyer.

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