Aktienmarkt Wien
ATX schließt schwächer

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,70 Prozent auf 4 786,28 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Nach einem sehr schwachen Start konnte der Index im Tagesverlauf einen Teil seiner Verluste wieder ausgleichen, lag jedoch zu Handelsende wieder klar im Minus. Nachdem die US-Börsen am Nachmittag freundlich eröffnet hatten, fand auf dem heimischen Markt kurzfristig eine leichte Erholung statt. Auch das europäische Börsenumfeld notierte vorwiegend schwächer.

Wolford konnten sich nicht gegen den negativen Trend behaupten und verloren trotz Vorlage von positiven Zahlen 1,84 Prozent auf 39,01 Euro. Ein Händler sprach von "sell on good news". Die Aktie habe im Jahresvergleich stark zugelegt, die heutigen Abschläge könnten als Gewinnmitnahmen gewertet werden, meinte der Experte.

Unter den Gewinnern stachen Papiere der Erste Bank mit einem Aufschlag von 2,50 Prozent auf 57,09 Euro positiv hervor. Die Aktie konnte somit ihre Verluste von Dienstag wieder aufholen. Raiffeisen International mussten dagegen einen Abschlag von 0,72 Prozent auf 117,30 Euro einstecken.

Auch die übrigen Indexschwergewichte litten unter Abgabedruck. Besonders die OMV hatte mit Einbußen zu kämpfen. Die Aktie des Ölkonzerns gab um 2,86 Prozent auf 47,60 Euro nach. Für Telekom Austria ging es um 1,67 Prozent auf 18,29 Euro nach unten. Voestalpine ermäßigten sich um 0,98 Prozent auf 61,65 Euro . AUA verloren 2,67 Prozent auf 9,10 Euro. Das Papier gab somit einen guten Teil seiner Aufschläge von Dienstag wieder ab. Die Analysten der Citigroup meldeten sich mit einer Analyse zu Wort und senkten ihr Kursziel von 12,00 auf 10,60 Euro. Das Anlagevotum beließen die Experten bei "Hold/High Risk". Zur Begründung wurde auf die schlechter als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen verwiesen.

Neuigkeiten gab es zu Schoeller-Bleckmann. Eine polnische Investmentfondsgesellschaft hatte ihren Anteil an dem Ölfeldausrüster auf mehr als fünf Prozent aufgestockt. Die SBO-Aktie hatte zuletzt stark zugelegt, am Berichtstag ging es dagegen um 1,47 Prozent auf 61,48 Euro bergab.

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