Analysten: Korrektur nach zweitägiger Rally
Nikkei legt Verschnaufpause ein

Die guten Quartalszahlen von Intel sind an der asiatischen Leitbörse weitgehend verpufft, weil die Anleger lieber ihre Gewinne einsammelten, als in Kauflaune zu verfallen. Kursabschläge gab es vor allem bei Immobilien-, Banken- und Technologiewerten.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,61 % tiefer bei 10 899 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,64 % nach und notierte bei 1 080 Zählern. Der Euro tendierte fest bei 1,1729 Dollar nach 1,1736 Dollar zu Börsenschluss in New York. Zum Yen notierte der Dollar mit 108,98 Yen nahezu unverändert. In den USA werden am Mittwoch weitere Quartalszahlen von US-Unternehmen erwartet.

Während die Börse in Tokio im Minus lag, kletterte der Aktienmarkt in Hongkong im Handelsverlauf um 0,97 % auf 11 970 Punkte. In Singapur lag die Börse ebenfalls im Plus von 0,59 % und notierte mit 1 741 Punkten. Die Börse in Taiwan gab hingegen um 0,24 % auf 5 924 Zähler nach.

In Tokio sagten Händler, die Kurse bedürften nach einer zweitägigen Rally einer Korrektur. Am Dienstag war der Nikkei-Index über die 11 000-Punkte-Marke geklettert. Selbst Technologiewerte wie Advantest Corp und Tokyo Electron verloren, obwohl Intel am Vorabend in den USA mit einem starken Gewinn und Umsatz im dritten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen hatte. „Investoren nehmen Gewinne mit und sehen kurzfristig nur einen kleinen Auftrieb“, sagte Norihiro Fujito von Mitsubishi Securities. Am Mittwoch sollten in den USA unter anderem der weltgrößte Computer-Konzern IBM und der SAP-Konkurrent Siebel System Quartalszahlen vorlegen.

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