Andere asiatische Märkte eher schwach
Schwacher Yen hilft Nikkei nach oben

Die Terrorwarnungen in Japan haben die Anleger am Montag kalt gelassen. An der Tokioter Börse waren angesichts eines erneut schwächeren Yen insbesondere Exportwerte gefragt, allen voran Technologietitel und Autoaktien. Auch der Euro gab gegenüber dem Dollar nach und tendierte um ein Drei-Wochen-Tief.

HB TOKIO. „Der Markt hat keinerlei Sorgen wegen Terrorwarnungen, und der schwächere Yen zieht die Anleger zurück zu den Exportwerten“, sagte der Chefanalyst von Tokai Tokyo Securities, Hiroyuki Nakai. Japan hatte die Sicherheitsvorkehrungen bei 650 Einrichtungen erhöht, darunter bei Atomkraftwerken, nachdem es Soldaten in den Irak entsandt hatte. Die unerwartet guten Daten zum japanischen Bruttoinlandsprodukt hätten zudem gezeigt, dass nicht nur der Export, sondern auch die Investitionen stark seien, und das habe den Markt gestützt, sagte Nakai.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss auf einem Vier-Wochen-Hoch mit 1,38 % im Plus bei 10 868 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,87 % auf 1068 Punkte. Damit stand die Börse in Tokio gegen den Trend anderer asiatischer Märkte. Der Hang-Seng-Index war ebenso im Minus wie der MSCI, der breiteste Index in Asien außerhalb Japans.

In Tokio sagten Händler, gekauft würden insbesondere Technologie-Titel. Die Aktien von Fuji Photo legten um fast 3,5 % auf 3280 Yen zu. Auch die Aktien von Autobauern waren gefragt. Honda Motor kosteten 4800 Yen, das ist ein Plus von drei Prozent. Nissan Motor stiegen um mehr als 2,8 % auf 1199 Yen, und die Werte des Herstellers der Marke Subaru, Fuji Heavy Industries, um mehr als 3,6 % auf 515 Yen. „Der schwächere Yen macht insbesondere Export-Werte für Anleger attraktiv“, sagte ein Händler.

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