Angst vor Zinserhöhung
Chinesische Börsen rutschen weiter ab

Am chinesischen Aktienmarkt sorgen sich die Anleger weiter vor einer Zinserhöhung der Notenbank. Der Leitindex der Börse Shanghai rutscht um weitere zwei Prozent ab. Seit Freitag hat er mehr als zehn Prozent eingebüßt. Auch in Hongkong fallen die Kurse.
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HB SHANGHAI/HONGKONG. In China haben am Mittwoch anhaltende Spekulationen über eine erneute Zinserhöhung die Aktienmärkte weiter absacken lassen. Die Börse in Shanghai schloss 1,9 Prozent schwächer bei 2838 Zählern. Damit hat der Index seit vergangenen Freitag mehr als zehn Prozent verloren und den niedrigsten Wert seit einem Monat erreicht.

In Hongkong fiel der Hang-Seng-Index um zwei Prozent auf 23.214 Zähler, der niedrigste Schlussstand seit fast drei Wochen.

In staatlichen Medien wurde spekuliert, die Volksrepublik könne ihre Zinsen noch in dieser Woche erneut erhöhen, um das starke Wachstum abzufangen und die auf 4,4 Prozent gestiegene Inflation zu dämpfen. Nach Angaben von Ministerpräsident Wen Jiabao bereitet das Land zudem Preiskontrollen vor.

Medienberichten zufolge will die Staatsführung auch Spekulationsgeschäfte mit Mais und Baumwolle unterbinden.

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