Anlagestrategie
Wann fällt die 10.000er-Marke?

Der Dax steigt und steigt und steigt. Nach dem Ende der Krim-Krise sorgt vor allem die Hoffnung auf EZB-Maßnahmen für gute Stimmung. Der Höhenrausch nimmt kein Ende. Fällt bald die 10.000-Punkte-Marke?
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Frankfurt am MainWas für ein Börsenquartal: Im Januar kratzt der Dax an der 10 000-Punkte-Marke, Mitte Februar stürzt das wichtigste deutsche Börsenbarometer im Gefolge der Krim-Krise kurzzeitig unter die symbolisch wichtigen 9000 Zähler, Ende März beginnt der Höhenflug von neuem - in Richtung 10 000 Punkte. Und dennoch war es ein eher unterdurchschnittliches Vierteljahr - zumindest, wenn man auf die nackten Zahlen blickt: Gemessen an den 9522 Punkten, die der Dax am Jahresende 2013 auf dem Kurszettel hatte, hat der Index bis Ende März 2014 kaum zugelegt.

Das billige Geld der Zentralbanken treibt die Aktienmärkte ebenso wie der wirtschaftliche Aufschwung vor allem in starken Volkswirtschaften wie Deutschland. Seit fünf Jahren ist der Deutsche Aktienindex im Aufwind - doch die meisten Sparer lassen sich davon nicht mitreißen. Auch Finanzprofis sollten die Kurse aufmerksam beobachten: Volkswirte rechnen mit teils erheblichen Einbrüchen in den nächsten Monaten.

Das Kurspotenzial deutscher und europäischer Aktien nehme ab, erklärten die Börsenexperten des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) in ihrem jüngsten Ausblick. Die Kurse hätten einen Großteil der wirtschaftlichen Erholung vorweggenommen - wegen der guten Stimmung: Signale für eine konjunkturelle Erholung im Euroraum, Fortsetzung des Billig-Geld-Kurses der Europäischen Zentralbank (EZB), Aussicht auf Lösungen in der Staatsschuldenkrise. „Nun müssen entweder die Gewinne der Unternehmen sowie die Realdaten nachziehen oder die Risikobereitschaft der Anleger zunehmen“, schreiben die VÖB-Aktienmarktstrategen.

Letzteres ist zumindest im Fall von Privatanlegern in Deutschland unwahrscheinlich. Zwar finden deutsche Privathaushalte Aktien als Geldanlage derzeit etwas attraktiver als noch vor einem Jahr, wie eine repräsentative Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment ergab. Dennoch scheuen sich die Deutschen demnach, Geld direkt in Aktien zu stecken: Lediglich 17 Prozent der 500 befragten Finanzentscheider in privaten Haushalten besitzen Aktien. Das ist der niedrigste Wert in dieser Erhebung seit vier Jahren (16 Prozent).

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10.000er-Marke könnte bis Ostern geknackt werden

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  • Der Crash kommt mitte 2015, wenn die FED und die EZB konkret die Zinsen langsam steigen lassen. Also noch 15 Monate Ramba Zamba

  • Die allgemeinen Gründe für den Dax Anstieg sind bekannt. Ich finde aber auch den verschwörungstheoretischen Ansatz ebenso interessant. Der Wert der Schrottpapiere, die zahlreich in den Schattenbanken vorhanden sind, werden gesteigert um den Schrotthandel wieder zu aktivieren. Wie soll man sonst die Billionen-Verluste tilgen? Schrott bleibt Schrott und löst sich nicht einfach auf.

  • Ich hab im Prinzip nichts gegen steigende Kurse. Nur dann muss es ruckartig und in sekundenbruchteile oder max. einige Minuten richtig knackig hoch gehen, da ich meine Positionen ja auch selten länger als ein paar Minuten/Sekunden auf dem Buch habe.

    Aber nicht dieser einschläfernde Aufwärtsbewegung und Zeitlupenhandel den wir z.B. von Mittwoch bis Freitag letzte Woche hatten und auch heute haben, wo dann im Tagesverlauf die Volatilität immer mehr herausgeht aus den Markt wie die Luft aus einem Ballon.

    Wenn also Draghi, Putin, Mickey Mouse, US Job-Daten, Eurex-Verfall oder was auch immer das Ding (FDAX) mit einem Ruck 50 bis 100 oder noch mehr Punkte nach oben katapultieren lässt, verdiene ich auch immer sehr gut dabei.

    Aber als Börsenhändler verdient man in schwankungsanfälligen Märkten besser und in fallenden und stark fallenden Märkten traditionell eben am besten, aufgrund der damit einhergehenden ansteigenden/steigenden Volatilität und der höheren Umsätze.

    Fazit: Je mehr Unsicherheit an den Märkten herrscht, desto besser ist mein Verdienst (Brutto-Tagesschnitt ca. 6.000 € oder mehr). Bewegungs- und nachrichtenarme Börsen sind abträglich fürs Geschäft (Brutto-Tagesschnitt ca. 3.000 bis 3.500 €) ein einem Handelslimit von 2,5 Mio. €.

    Im Gegensatz zu meiner individuellen VV bei HSBC als Anleger. Da liegen jetzt immerhin schon knapp 2,3 Mio. € mit ca. 70 % Aktienquote-Allokation, die ich vom Netto-Handelsergebnis rangeschafft habe (die Hälfte von dem was ich in meiner 5 Jahres Guidance anstrebe à 500.000 jährlicher Einzahlung). Nur das Zeug hat eben einen Zeithorizont von 10,15 bis 20 Jahren und ist für die Altersvorsorge gedacht.


    Grüße aus Downtown-Mainhattan. Der schönsten Stadt Deutschlands. And the heartbeat of financial €urope.

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