Anleger halten sich vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag zurück
Dow Jones schließt unter 10 000 Punkten

Ein erneuter Anstieg der Ölpreise hat die Aktienkurse an der New Yorker Wall Street am Donnerstag ins Minus gedrückt. Der Ölpreis nahm nach der Nachricht, dass die Konten von Yukos doch wieder gesperrt würden, einen neuen Höchststand an.

HB NEW YORK. Der Standardwerteindex Dow Jones fiel um 1,6 Prozent und schloss mit 9 963 Zählern unter der psychologisch wichtigen Marke von 10 000 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 1,63 Prozent auf 1 080 Punkte nach. Die Technologiebörse Nasdaq büßte 1,80 Prozent auf 1 821 Zähler ein.

„Mit Rohölpreisen von mehr 43 Dollar pro Barrel wird es schwer, eine Kursrally am Aktienmarkt auszulösen“, sagte Aktienstratege Kenneth Hughes von Lind-Waldock & Co. An der US-Terminbörse stieg die Notierung der US-Ölsorte Light wegen neuerlicher Sorgen über Engpässe bei der weltweiten Versorgung bis auf ein Rekordhoch von 44,40 Dollar.

Am Mittwoch waren die Ölpreise bei Erwartung einer Entspannung der Lage des angeschlagenen russischen Ölkonzerns Yukos gesunken. Am Donnerstag stiegen dann die Preise wieder, nachdem eine Entscheidung der russischen Regierung Sorgen geweckt hatte, dass Yukos die Ölexporte doch einstellen müsse. Das russische Justizministerium hatte die am Vortag angekündigte Freigabe der Konten des russischen Ölkonzerns zur Finanzierung der Exporte widerrufen. Russland ist weltweit der zweitgrößte Öllieferant. Yukos bestreitet allein ein Fünftel der Ölförderung des Landes.

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