Anleihen-Entwicklung
Irische Bonds sind gefragt wie lange nicht

Seit Irland nicht mehr auf die stützenden Gelder des Euro-Rettungsschirms angewiesen ist, hat das Land bei den Investoren einen guten Stand. Die Renditen sinken, weil jeder die Staatspapiere haben will.
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London/ FrankfurtDas Interesse der Investoren an irischen Anleihen bleibt ungebrochen. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Titel fiel am Donnerstag auf ein Rekordtief von 2,981 Prozent. Bei der Emission neuer Papiere mit der gleichen Laufzeit übertraf die Nachfrage das Angebot um fast das Dreifache.

Irland verkaufte nach Angaben der Finanzagentur bei der ersten regulären Auktion zehnjähriger Bonds seit dem Verlassen des europäischen Rettungsschirms im vergangenen Dezember Papiere im Volumen von einer Milliarde Euro. Die Rendite liege bei 2,967 Prozent. „Das ist der letzte Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr Irlands an den Kapitalmarkt“, sagte Finanzmarkt-Expertin Sandra Holdsworth von Karnes Capital.

Im Januar hatte Irland bereits Zehnjährige im Volumen von 3,75 Milliarden Euro über ein Banken-Syndikat verkauft. Damals hätte das Land Anleihen im Wert von mehr als 14 Milliarden Euro losschlagen können. Bei einer Emission über ein Banken-Syndikat können Interessenten leichter erreicht werden. Allerdings werden dabei Gebühren der Geldinstitute fällig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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