Asiatische Aktienmärkte: Nikkei schließt sehr fest

Asiatische Aktienmärkte
Nikkei schließt sehr fest

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag erneut uneinheitlich präsentiert. Dabei lag der Trend aber umgekehrt zum Handel vom Montag: diesmal legten Papiere in Tokio kräftig zu, während es an den anderen Handelsplätzen vorwiegend Einbußen gab.

HB SINGAPUR. Vor allem das Engagement ausländischer Investoren zog nach Angaben von Händlern die japanische Börse nach oben. Der Dollar notierte in Fernost zum Euro und zum Yen etwas fester. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel fast drei Prozent fester bei 15 894 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 2,6 Prozent auf 1 612 Zähler. In Singapur gab es leichte Zuwächse, während die Indizes in Hongkong, Taiwan und Südkorea nachgaben. Die US-Börsen hatten am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

In Tokio gab es erstmals seit fast zwei Wochen vor Handelsbeginn wieder mehr Kauf- als Verkaufsaufträge ausländischer Investoren. Dies war nach Angaben von Händlern der Hauptgrund für die kräftigen Zuwächse quer durch den Markt. „Der Einfluss ausländischer Investoren ist sehr groß. Jedermann achtet darauf, wie sie sich verhalten“, sagte Ken Masuda, Aktienhändler bei Shinko Securities. Die anderen Investoren würden dazu neigen, auf den von den Ausländern vorgezeichneten Weg einzuschwenken. „Der Markt neigt zu Überreaktionen“, sagte Masuda. „Wenn Ausländer kaufen, macht das auch für andere Anleger Zukäufe attraktiver. Wenn Ausländer verkaufen, verkaufen auch die anderen.“

Um mehr als 14 Prozent legten die Aktien des japanischen Internet- und Kommunikationskonzerns Softbank zu. Zuvor hatte die Bank UBS die Titel des Unternehmens hochgestuft. Zu den Gewinnern in Tokio gehörten auch Immobilien-Werte wie Sumitomo Realty & Development, die um rund zehn Prozent zulegten. Die Titel profitierten von einem Zeitungsbericht, wonach die Mietpreise in Zentral-Tokio weiter ansteigen würden.

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