Asiatische Aktienmärkte
Schnäppchenjäger greifen an Tokios Börse zu

An der Börse in Japan sind die Sorgen über eine Abschwächung der US-Konjunktur für einen Tag in den Hintergrund getreten. Am meisten gewann Tepco.

TokioBörsianer zeigten sich überzeugt, dass die niedrigen Bewertungen ausländische Anleger anlocken und so dem Markt Unterstützung liefern. Zudem griffen Privatinvestoren bei defensiven Werten zu, hieß es. Zu den Gewinnern gehörten die Aktien vieler Versorger - allen voran die Titel des Fukushima-Betreibers Tepco - nachdem die Branche am Montag noch kräftig Federn lassen musste.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte kurz vor Schluss 0,6 Prozent im Plus bei 9439 Punkten.

Tepco-Aktien gewannen rund sieben Prozent, konnten damit jedoch ihre massiven Vortagesverluste von 27 Prozent noch lange nicht aufholen. Anleger zeigten sich erleichtert, dass die Regierung offenbar ein Insolvenzverfahren für das Unternehmen nicht ins Auge gefasst hat. Von den Käufen der Privatinvestoren profitierten als defensiv geltende Titel mit hohen Dividendenrenditen - etwa aus der Pharmabranche. Deshalb legten Astellas Pharma 2,5 Prozent zu und Eisai knapp ein Prozent.

An den übrigen asiatischen Börsen, von denen viele am Montag geschlossen waren, dominierten leichte Kursverluste. Der Shanghaier Aktienmarkt etwa notierte 0,2 Prozent schwächer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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