Asiatische Börsen tendieren uneinheitlich
Nikkei bleibt weiter unter Druck

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich nach den deutlichen Vortagsverlusten am Dienstag uneinheitlich gezeigt.

HB TOKIO/HONGKONG. Der Euro notierte in Fernost etwas fester bei 1,4580 Dollar. In Tokio lastete der jüngste Yen-Anstieg auf Exportwerten.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte gab den achten Handelstag in Folge nach und schloss 0,46 Prozent im Minus bei 15 126 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,11 Prozent auf 1 454 Zähler. Auch stärker als erwartet ausgefallene Zahlen zum japanischen Wirtschaftswachstum lieferten keine Unterstützung.

Ein Rückgang beim Ölpreis belastete zudem Energiewerte.

Auch die Börsen in Hongkong, Shanghai und Singapur gaben nach. Dagegen verzeichneten die Märkte in Seoul, Taiwan und Australien Kursgewinne.

Zu den Verlierern unter den Exportwerten in Tokio gehörte Canon. Die Aktien des Kamera-Herstellers gaben 1,3 Prozent nach. Die Kreditkrise hielt aber auch Bankentitel unter Druck. Die Papiere von Mizuho Financial verloren 0,2 Prozent, die des Rivalen Sumitomo Mitsui Financial büßten 0,5 Prozent an Wert ein.

Nicht helfen konnte dem Markt, dass die japanische Wirtschaft im dritten Quartal stärker als erwartet um 0,6 Prozent wuchs. Die Sorgen nehmen zu, dass die Kreditkrise länger dauert als erwartet und die US-Wirtschaft auch im nächsten Jahr in Mitleidenschaft ziehen könnte“, sagte Analyst Lee Kyung Soo von Securities. "Das dämpft den Appetit auf Aktien.“

Im Devisenhandel legte der Euro um 0,3 Prozent auf 1,4580 Dollar zu. Zum Yen gab die europäische Gemeinschaftswährung zunächst nach, ehe sie sich später erholte und 0,9 Prozent auf 160,60 Yen zulegte. Der Dollar notierte zum Yen wieder etwas fester bei 110,11 Yen, nachdem er am Montag auf den tiefsten Stand seit 18 Monaten gefallen war.

In New York hatte die Wall Street am Vorabend nach Kursverlusten bei Technologiewerten erneut schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,4 Prozent niedriger bei 12 988 Punkten aus dem Handel - so schwach wie seit August nicht mehr. Der breiter gefasste S&P-500 gab ein Prozent nach auf 1 439 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq verlor 1,7 Prozent auf 2 584 Stellen.

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