Asiatischer Aktienhandel
Ausverkauf in Hongkong

Die Kreditkrise und ein Rückgang des Ölpreises haben am Montag zusammen mit den schwachen Vorgaben aus den USA ihre Spuren an den asiatischen Börsen hinterlassen.

HB HONGKONG. In Hongkong führten die Sorgen wegen der Kreditkrise zu einem Ausverkauf. Der Hang Seng sank um 3,88 Prozent auf 27 665 Punkte und der Index der chinesischen H-Aktien verlor fast sechs Prozent auf 16 657 Zähler. Ölwerte führten den Abwärtstrend an. Petrochina schlossen 7,3 und Sinopec 8,2 Prozent tiefer. Insgesamt könne der Markt noch weiter nachgeben, sagte ein Händler. "Die Bullen kaufen nicht und die Bären sind aggressive Verkäufer“, sagte ein Händler. Der Hang Seng Index könne möglicherweise erst zwischen 25.000 und 26.000 Punkten Unterstützung finden. HSBC verloren 2,8 Prozent nach Berichten, die Bank könnte im Laufe der Woche weitere Abschreibungen im Zusammenhang mit der Subprime-Krise bekanntgeben.

In Australien sank der S&P/ASX 200-Index um 1,38 Prozent auf 6 455,3 Zähler und erreichte den tiefsten Stand in den vergangenen sieben Wochen. Die Aktie des weltgrößten Bergbaukonzerns BHP Billiton gab wegen etwas schwächerer Rohstoffpreise um 1,8 Prozent nach. Zudem wurde im Markt spekuliert, dass BHP die Übernahme-Offerte für Rio Tinto erhöhen müsse. Banktitel litten unter der Kreditkrise.

Auch die Börsen in Shanghai Singapur, Seoul und Taiwan verzeichneten deutliche Verluste.

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