Asiatischer Aktienhandel
Autowerte in Tokio unter Druck

Die Börsen in Fernost haben sich zu Wochenbeginn uneinheitlich präsentiert. Aktienhändler berichteten, die Anleger seien vor Beginn der US-Berichtssaison zum zweiten Quartal verunsichert und warteten zudem gespannt neue Konjunkturindikatoren ab.

HB TOKIO. In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,4 Prozent im Minus bei 9 680 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,9 Prozent auf 912 Zähler. Auch die Börsen in Singapur und Taiwan notierten schwächer. Dagegen legten die Märkte in Shanghai, Seoul und Hongkong zu.

Zu den größten Verlierern in Tokio gehörten die Aktien der Autohersteller Mazda und Nissan, die um drei beziehungsweise 2,5 Prozent nachgaben. Toyota konnte sich dagegen mit lediglich minus 0,8 Prozent etwas besser schlagen als der Gesamtmarkt.

Der Euro notierte zum Wochenbeginn im frühen Handel in Fernost kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,3973 Dollar und damit in etwa genau so viel wie beim New Yorker Handelsschluss. Händler sprachen von einem ruhigen Geschäft ohne klare Impulse. Erst neue US-Konjunkturdaten und die Berichtssaison der US-Konzerne zum zweiten Quartal könne dem Handel wieder eine eindeutige Richtung geben, hieß es. Ein Euro kostete 133,70 Yen. Der Dollar lag zum Yen bei 95,70 Yen.

Der überraschend starke Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juni hatte die US-Börsen zum Ende der vergangenen Woche deutlich ins Minus gedrückt. In dieser Woche legt der US-Aluminiumkonzern Alcoa seine Geschäftszahlen vor, von dem sich die Finanzmärkte auch einen Aufschluss auf den Zustand der Gesamtwirtschaft in den USA versprechen.

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