Asiatischer Aktienhandel
Börse in Tokio schließt uneinheitlich

Die Aktienbörse in Tokio hat am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte legte 26,98 Punkte oder 0,16 Prozent auf 17 358,15 Punkte zu.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix gab um 2,04 Punkte oder 0,13 Prozent auf 1 657,44 Punkte nach. Am Devisenmarkt notierte der Dollar fester bei 117,55-60 Yen nach 117,30-33 Yen am späten Freitag. Der Euro wurde leichter bei 1,4162- 67 Dollar gehandelt nach 1,4190-93 Dollar am späten Freitag.

Händler sagten, in Tokio hätten sich die Investoren hauptsächlich am Geschehen an den US-Börsen orientiert. Aus Japan seien in dieser Woche keine marktbewegenden Neuigkeiten zu erwarten. Der Dollar notierte weiter fest zum Yen, der Euro nahezu unverändert.

Die Investoren hätten sich vor der Veröffentlichung der Geschäftszahlen von US-Firmen wie JPMorgan Chase und Bank of America zurückgehalten, sagte Analyst Yasuo Yabe von Meiwa Securities. „In Japan zeigen die Anleger wenig Initiative, der Nikkei ist nach den Gewinnen in den vergangenen Wochen reif für Gewinnmitnahmen.“

Bei den Bankenwerten gaben Mitsubishi UFJ 3,7 Prozent nach, der Konkurrent Mizuho Financial 1,8 Prozent. Zu den Gewinnern zählten hingegen die Aktien von Tokyo Electron nach einem günstigen Analystenkommentar. Das Papier des Halbleiter-Ausrüsters gewann 2,9 Prozent. Auch andere Technologiewerte lagen im Plus.

Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapurverbuchten Gewinne. In Shanghai stieg der Hauptindex erstmals über die 6000-Punkte-Marke, was Marktteilnehmer als wichtigen Impuls bewerteten. In den USA hatten am Freitag der Dow-Jones-Index 0,56 Prozent, der breiter gefasste S&P-500 0,48 Prozent und die Technologie-Index Nasdaq 1,21 Prozent zugelegt.

Der Euro kostete in Fernost 1,4176 Dollar. Zur japanischen Währung notierte er mit 166,75 Yen. Der Dollar wurde für 117,60 Yen gehandelt und damit ebenfalls weitgehend unverändert. Grundsätzlich hielten sich die Marktteilnehmer im Vorfeld des Treffens der G-7-Finanzminister am Freitag in Washington zurück, hieß es.

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