Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio: Anleger erwarten starke Geschäftszahlen

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag uneinheitlich tendiert. In Japan hielten sich die Anleger wegen noch anstehender wichtiger Unternehmenszahlen zurück, weshalb die Indizes wenig Veränderung oder Verluste zeigten.

HB SINGAPUR. Die Märkte in anderen Ländern verbuchten hingegen Gewinne. Dabei profitierten sie Analysten zufolge von positiven Unternehmensmeldungen aus den USA, dem wichtigsten Exportmarkt der Region.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 17 455 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,26 Prozent auf 1705 Zähler nach. „Die starken US-Märkte haben hier eindeutig einen Enfluss“, sagte Kim Jeong Hwan von Woory Investment and Securities. Dass sich die Sorgen über eine Überhitzung der chinesischen Konjunktur nicht auf die USA ausgewirkt hätten, beflügle die Gewinne.

Der Optikkonzern Hoya büsste nach der Vorlage eines unerwartet schwachen Quartalsgewinns 3,4 Prozent ein. Der Kurs von YahooJapan gab vor Bekanntgabe der jüngsten Ergebnisse 3,87 Prozent nach. Das Sony-Papier profitierte von der am Freitag bekannt gegebenen Verdoppelung des Vorsteuergewinns bei der Handy-Tochter SonyEricsson und legte 0,46 Prozent zu. Die Aktie des Baumaschinenherstellers Komatsu stieg nach der guten Vorlage des US-Konkurrenten Caterpillar 4,83 Prozent.

Auch der Hongkonger Leitindex Hang Seng schloss kaum verändert bei 20 557 Punkten. Die Aktien des Mobilfunkers China Mobile sackten um 2,8 Prozent ab. Zwar war der Quartalsgewinn um 22 Prozent gestiegen, doch drückte die verstärkte Expansion in weniger zahlungskräftige, ländliche Gebiete den durschnittlichen Umsatz. Der grösste Festnetzanbieter des Landes, China Telecom, verlor rund zwei Prozent.

Im Gegensatz zum Hang Seng legte der auf chinesische Werte spezialisierte H-Shares-Index um ein halbes Prozent zu. Der Index habe sich anscheinend eher an der Schanghaier Börse orientiert, die 1,7 Prozent höher auf einem neuen Rekordhoch schloss, hiess es.

In Australien tendierte der S&P/ASX 200-Index beinahe unverändert auf 6209 Punkten. Unsicherheit über Inflationsdaten führten zu Gewinnmitnahmen bei den Banken, die damit die Kursanstiege bei den Bergbauwerten neutralisierten. Westpac Banking gaben um 0,7 Prozent und Australia und New Zealand Banking um 0,4 Prozent nach. BHP Billiton und Rio Tinto profitierten von höheren Metallpreisen und legten um 0,5 beziehungsweise 0,7 Prozent zu.

Der Aktienmarkt in Südkorea stieg mit einem Plus von 1,3 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Auch in Taiwan und Singapur stiegen die Kurse.

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