Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio: Finanz-Aktien wieder unter Druck

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Montag schwächer tendiert. Händler begründeten die Verluste mit anhaltenden Sorgen der Anleger wegen der Kreditmarktkrise und dem steigenden Ölpreis. Der stärkere Yen belastete vor allem Exportwerte.

HB SINGAPUR. In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 0,74 Prozent leichter bei 15 042 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 1,02 Prozent tiefer bei 1 456 Zählern. Auch die Börsen in Südkorea, Taiwan, Singapur, Hongkong, Shanghai gaben nach. Die Aktienmärkte in Australien lagen dagegen im Plus.

Unter Druck gerieten nach erneuten Kreditsorgen Finanztitel wie Mizuho Financial, die um 1,13 Prozent nachgaben. Auch Papiere wie des Elektronikkonzerns Sony verbilligten sich. Der Softbank -Kurs sackte um rund fünf Prozent ab.

"Die Investoren sehen, dass das vierte Quartal für manche Firmen besser laufen wird, aber sie sind immer in Sorge wegen der Kreditkrise und der steigenden Ölpreise“, sagte Jason Hwang von Woori Investment & Securities. Der Preis für ein Fass US-Leichtöl kostete mit 94,80 Dollar fast einen Dollar mehr nach Opec -Äußerungen, der Ölpreis sei wegen des schwachen Dollars unterbewertet. Die Aktien des australischen Energiekonzerns Woodside Petroleum verteuerten sich um 3,48 Prozent.

Der Euro tendierte in Fernost fester zum Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4679 Dollar bewertet nach 1,4664 Dollar zuletzt in New York. Zum Yen kostete der Euro 162,15 Yen. Der Dollar lag zum Yen bei 110,44 Yen nach 110,97 Yen in New York.

Die US-Aktienmärkte beendeten den Handel am Freitag wegen positiver Nachrichten aus dem Technologiesektor im Plus. Der Dow-Jones -Index der Standardwerte schloss um 0,51 Prozent fester bei 13 176 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,52 Prozent auf 1 458 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq kletterte 0,72 Prozent auf 2 637 Stellen.

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