Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio: Kreditsorgen belasten Finanzaktien

Die Börsen in Tokio haben am Mittwoch schwach geschlossen. Der Nikkei ging mit einem Minus von 1,07 Prozent auf 16 955,31 Punkte aus dem Handel. Der Topix verlor 1,54 Prozent auf 1 600,29 Zähler. Händler verwiesen auf wieder aufflammende Sorgen über den Zustand der Kreditmärkte, die vor allem Finanztitel belastetet hätten.

HB TOKIO. Ein Belastungsfaktor sei auch der zum Dollar gestiegene Yen gewesen, sagten Börsianer. Im Nachmittagshandel hatte der Kurseinbruch an der Börse in Bombay mit der dadurch ausgelösten Handelsunterbrechung die Stimmung in Tokio zusätzlich belastet. Technisch unterstützt sei der Nikkei bei 16 880 Punkten, einer Marke die zwischenzeitlich knapp unterschritten worden war, sagten Marktteilnehmer.

Viele Akteure warteten nun auf die in den kommenden Tagen anstehenden Halbjahresergebnisse vieler Unternehmen. Bis dahin dürfte die Tokioter Börse weitgehend der Entwicklung an Wall Street folgen, hieß es. Bei binnennachfragesensitiven Aktien sei es teilweise zu aggressiven Verkäufen gekommen, hieß es. Die jüngsten positiven Ergebnisse von US-Technologieunternehmen wie Intel und Yahoo seien unterdessen weitgehend wirkungslos am japanischen Markt verpufft.

Bankenaktien litten naturgemäß am stärksten unter den aufgefrischten Subprime-Sorgen. Zudem haben die Analysten der UBS die Kursziele für diverse japanische Bankenaktien gesenkt. Immobilienwerte litten unter am Vortag gemeldeten Daten zu den Neubaubeginnen im September in Tokio, die im Jahresvergleich ein Minus von knapp 20 Prozent gezeigt hatten.

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