Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio: Nikkei erholt sich im Handelsverlauf

Nach den jüngsten Turbulenzen im Zuge der internationalen Kreditkrise haben die Börsen in Fernost uneinheitlich tendiert. Zwar konnten Finanztitel und andere Aktien, die zuletzt gelitten hatten, einen Teil ihrer Einbußen wieder gut machen. Für größere Gewinne fehlten jedoch die guten Nachrichten.

HB TOKIO/HONGKONG. Der Euro lag weiterhin knapp unter seinem Rekordhoch vom Ende der vergangenen Woche. Der Ölpreis nahm Kurs auf die 95-Dollar-Marke. In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte um 0,12 Prozent tiefer bei 16 249 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index notierte fast unverändert bei 1 574 Zählern. Auch die Märkte in Shanghai und Taiwan verbuchten Verluste. Dagegen lagen die Börsen in Seoul, Singapur und Hongkong im Plus.

Die teilweisen Kursanstiege seien auf eine Erholung von den jüngsten Verlusten beschränkt und nicht dauerhaft, sage Yusuke Sakai von Mizuho Securities. „Wir haben nur schlechte Nachrichten.“ So hatte die Citigroup am Montag den Investoren nicht versprechen können, dass die potenziellen Abschreibungen in Höhe von elf Milliarden Dollar nicht noch weiter steigen könnten. Die seit Montag in Tokio gelisteten Aktien der Bank fielen um mehr als sechs Prozent, nachdem die US-Titel des Geldhauses zuvor bereits 4,9 Prozent eingebüßt hatten.

Die Titel anderer Banken waren dagegen nach den jüngsten Verlusten bei den Anlegern wieder gefragt: So gewannen die Papiere der größten japanischen Bank Mitsubishi UFJ sowie die Aktien der Nummer zwei in Japan, der Mizuho Financial Group, jeweils rund 0,3 Prozent hinzu.

Auch die Titel von Aktienhandelsunternehmen tendierten fester. Die Papiere von Mitsui & Co Ltd stiegen um zwei Prozent, die Aktien von Itochu kletterten rund 1,9 Prozent.

Der Euro kostete 1,4502 Dollar und lag damit über dem Schlusswert aus dem US-Handel von 1,4462 Dollar. Zum Yen kostete die Gemeinschaftswährung 166,21 Yen. Der Dollar notierte bei 114,62 Yen nach 114,44 Yen zum Handelsschluss in den USA. US-Leichtöl kostete 94,96 Dollar pro Barrel.

In New York hatten die schlechten Nachrichten der Citigroup zuvor die Börsen ins Minus gezogen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent tiefer bei 13 543 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,5 Prozent auf 1 502 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,5 Prozent auf 2 795 Stellen nach.

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