Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio schließt knapp behauptet

Sinkende Exportwerte haben die Börsen in Japan am Mittwoch ins Minus gezogen. Grund waren ein stärkerer Yen sowie der Ablauf der Frist, welche Investoren das Recht auf die jüngste Dividende gab. Dagegen stiegen die Rohstoffpreise und Titel von Bergbau- und Ölkonzernen.

HB TOKIO/SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel 0,3 Prozent tiefer bei 12 706 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index fiel 0,44 Prozent auf 1 237 Zähler. Die Börsen in Taiwan lagen im Minus, während die Märkte in Südkorea und Hongkong und Singapur zulegten.

Schwache US-Konjunkturdaten und ein stärkerer Yen hätten einen Schatten auf den Markt geworfen, sagte Kenichi Hirano von Tachibana Securites. Die Anleger seien besorgt, dass es einen weiteren Ausverkauf des Dollars geben könnte. Die Aktien von Canon verloren 2,9 Prozent, die Papiere von Sony sanken um 0,7 Prozent. Die Titel von Honda verbilligten sich um 0,65 Prozent. Ein anderer Analyst sagte jedoch, der Markt sei nicht besonders schwach, wenn man in Betracht ziehe, dass der Ablauf der Dividenden-Frist einen Abschlag von 103 bis 105 Punkten auf den Nikkei bedeute.

In Indien verloren die Aktien des Autoherstellers Tata Motors 2,9 Prozent. Aus Kreisen verlautete, dass der US-Autohersteller Ford am Mittwoch um 13.00 MEZ den Verkauf seiner Luxusmarken Jaguar und Land Rover an Tata bekanntgeben will.

Dagegen stiegen in Südkorea die Titel der Daewoo Shipbuilding und Marine Engineering Co um mehr als zehn Prozent. Südkorea kündigte am Mittwoch den Beginn des Verkaufsprozesses für den drittgrößten Schiffbauer der Welt an, der zu 50,4 Prozent in der Hand staatlicher Institutionen ist.

Der Dollar notierte zum Euro bei Kursen um 1,5597 Dollar nach 1,5627 Dollar zu Handelsschluss in New York. Zum Yen lag die US-Währung bei 100,24 Yen nach 100,07 Yen im späten US-Handel.

Der Fall des Dollars zum Yen ließ die Rohstoffpreise und entsprechend auch die Aktien des Sektors steigen. So konnten etwa die Papiere der japanischen Sumitomo Metal Mining, und die Titel der australischen Woodside Petroleum jeweils mehr als vier Prozent zulegen.

In den USA hatten sich die Börsen trotz schwacher Konjunkturdaten behauptet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab bis zum Schluss moderate 0,1 Prozent auf 12 532 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,2 Prozent auf 1 352 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,6 Prozent fester bei 2 341 Punkten.

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