Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio schließt schwächer

Angesichts schlechter als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten hat die Börse in Tokio am Mittwoch schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verlor 84,30 Punkte oder 0,48 Prozent und ging mit 17 588,26 Zählern aus dem Handel.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix gab um 4,15 Punkte oder 0,24 Prozent auf den Stand von 1 733,75 Zählern nach. Das japanische Wirtschaftsministerium hatte zuvor in Tokio mitgeteilt, dass die Industrieproduktion im April im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 0,1 Prozent gefallen sei. Analysten waren hingegen von einem leichten Anstieg ausgegangen. In einigen Sektoren wie etwa Stahl seien Gelegenheitskäufe zu beobachten gewesen, sagten Händler.

Der Dollar notierte fester bei 121,45-48 Yen nach 121,30-32 Yen am späten Dienstag. Der Euro notierte nahezu unverändert mit 1,3450-55 Dollar nach 1,3453-55 Dollar am Vortag. Zum Yen notierte der Euro fester mit 163,39-44 Yen nach 163,19-23 Yen am Dienstag.

Die Kursverluste wurden von Marktteilnehmern vor allem auf die Verdreifachung der Steuern auf Aktiengeschäfte zurückgeführt, die die chinesische Regierung am Mittwoch angekündigt hat. Zwischenzeitlich standen die Aktien noch stärker unter Druck, doch hätten die festen US-Börsen gestützt, wie Händler sagten.

In Shanghai und Shenzen brachen die Börsen bis zum Mittag um 6 bis 7% ein. Ein Volkswirt der Deutschen Bank sagte, dass die Regierung in Peking einen Rückgang von 15% bis 20% an den heimischen Aktienmärkten als Ziel ins Auge genommen hat. Sollte die Maßnahme wirkungslos verpuffen, werde die Regierung wahrscheinlich mit weiteren Steuererhöhungen reagieren.

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