Asiatischer Aktienhandel
Nikkei gewinnt mehr als ein Prozent

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Die Aktien an der Tokioter Börse verbuchten Gewinne, nachdem im Bankensektor die Kaufofferte einer US-Beteiligungsfirma für Anteile des japanischen Kreditgebers Shinsei Bank bekannt wurde.

HB TOKIO/SINGAPUR. Auch eine geplante Zusammenarbeit zwischen den Banken Aozora Bank und Sumitomo Trust & Banking gab dem Leitindex Auftrieb. In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 1,12 Prozent fester bei 15 211 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 0,87 Prozent im Plus bei 1 469 Zählern. Die Börsen in Shanghai und Taiwan tendierte ebenso im Plus. Die Märkte in Südkorea, Singapur und Hongkong gaben dagegen nach.

Analysten bewerteten die jüngsten Entwicklungen auf dem japanischen Bankensektor als den Beginn einer positiven Entwicklung. "Ich denke nicht, dass das das Ende der Geschichte ist. Es ist wohl eher der Beginn einer Konsolidierung unter den mittelgroßen und kleineren Banken“, sagte Takahiko Murai von Nozomi Securities.

Die Papiere der Aozora Bank legten 6,92 Prozent zu. Die Aktien der Shinsei Bank gingen mit einem Plus von 9,34 Prozent aus dem Handel. Die asiatischen Bankenwerte hatten im Handelsverlauf zunächst Verluste verzeichnet, nachdem eine Verkaufsempfehlung für Aktien der größten US-Bank Citigroup im Zusammenhang mit der internationalen Kreditkrise bereits die New Yorker Börsen am Montag deutlich in die Verlustzone gezogen hatte. Auch Rohstoffe wie Öl und Gold wurden auf den asiatischen Märkten vom Abwärtstrend erfasst.

Der Dow-Jones -Index der Standardwerte hatte am Montag in New York 1,6 Prozent schwächer auf 12 958 Punkten geschlossen - dem niedrigsten Stand seit drei Monaten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 1,75 Prozent auf 1433 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss wie der Dow 1,6 Prozent schwächer bei 2593 Punkten.

Der Euro notierte am Dienstag in Fernost kaum verändert. Er wurde mit 1,4672 Dollar bewertet nach 1,4665 Dollar im späten New Yorker Handel. Zum Yen kostete der Euro 162,05 Yen. Die US-Währung wurde mit 110,39 Yen gehandelt, nach 109,78 Yen in den USA.

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