Asiatischer Aktienhandel
Nikkei schließt etwas schwächer

Negative Vorgaben aus den USA und Sorgen vor Nachwirkungen der Krise am US-Immobilienmarkt haben am Montag an den meisten asiatischen Börsen für Verluste gesorgt.

HB TOKIO. Der Leitindex Nikkei 225 fiel um 0,56 Prozent auf 18 087,48 Zähler. Der breit gefasste Topix verlor 0,74 Prozent auf 1 764,87 Punkte. Händlern zufolge spiegelte die Kursbewegung die Verluste an der Wall Street. Die Abwärtsbewegung sei jedoch durch den schwachen Yen begrenzt worden.

Gegen den Trend profitierten in Tokio Aktien von Export orientierten Unternehmen vom schwächelnden Yen. Zum Euro notierte der Dollar kaum verändert.

Auch die Börsen in Singapur und Südkorea gaben nach. Im Plus notierten hingegen die Aktienmärkte in Taiwan und Hongkong.

Zu den größten Verlierern zählten Aktien aus dem Immobiliensektor: Papiere von Mitsubishi Estate gaben etwa 2,35 Prozent nach; die Aktien von Sumitomo Realty & Development verloren 3,85 Prozent an Wert. „Sorgen über höhere Zinsen und Probleme bei Immobilienkrediten mit niedriger Sicherheit in den USA haben ausländische Anleger zum Verkauf von Reits veranlasst“, sagte Hiroaki Kuramochi von Bear Stearns.

In den USA hatte der Dow-Jones-Index der Standardwerte am Freitag 1,07 Prozent schwächer bei 13.489 Zählern geschlossen. Die US-Technologiebörse Nasdaq büßte 1,02 Prozent auf 2599 Punkte ein. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 1,36 Prozent auf 1512 Stellen nach.

Dagegen konnten japanische Exportwerte zulegen. Canon-Aktien verteuerten sich um 0,27 Prozent, Papiere des Chip-Unternehmens Advantest um 1,09 Prozent. Aktien von Nintendo notierten unverändert, nachdem bekannt wurde, dass der Elektronikkonzern den Konkurrenten Sony in punkto Marktkapitalisierung überholt hat. Sony-Aktien lagen 1,37 Prozent im Minus.

„Der schwächere Yen hilft Titeln, die auf Währungsschwankungen sensibel reagieren“, sagte Kuramochi. Der Yen notierte mit 123,89 Yen zum Dollar in der Nähe seines am Freitag erreichten niedrigsten Kurses seit Dezember 2002.

Der Euro präsentierte sich zu Wochenbeginn im fernöstlichen Devisenhandel zum Dollar kaum verändert. Ein Euro wurde mit 1,3455 Dollar bewertet nach 1,3468 Dollar im späten New Yorker Handel am Freitag.

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