Asiatischer Aktienhandel
Tokios Börse schließt schwächer

Die Börse in Tokio hat am Freitag in Folge von Gewinnmitnahmen schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel um 80,54 Punkte oder 0,44 Prozent auf den Stand von 18 140,94 Punkten.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix gab um 8,49 Punkte oder 0,47 Prozent nach und ging beim Stand von 1 779,67 Punkten ins Wochenende. Der Dollar notierte gegen Mittag fester bei 122,95-123,00 Yen nach 122,59-61 Yen am späten Vortag. Der Euro wurde leichter gehandelt mit 1,3595-1,3600 Dollar nach 1,3643-45 Dollar am späten Vortag.

Nach sechs Tagen mit Aufschlägen in Folge habe der Markt unter leichtem Abgabedruck gestanden, hieß es am Markt. Ein Händler sagte, der Nikkei könne in der nächsten Woche das Schluss-Hoch vom 21. Juni bei 18.240 Punkten testen. Allerdings sei fraglich, ob der Index selbst bei einer Überwindung der Marke weiter nach oben laufen werde. Er verweist auf die bevorstehende Berichtssaison sowie die Unterhauswahlen, die beide zunächst Vorsicht angeraten sein ließen.

Konsumfinanzierer litten unter der Sorge steigender Zinsen, so gaben etwa Acom 2,8% ab. Fast Retailing verloren 1,1%, nachdem die Meldung eines Gebots für die Barneys-Kaufhauskette von Analysten kühl aufgenommen wurde. Das Unternehmen tendiere dazu, Akquisitionen zu teuer zu bezahlen, sagte ein Analyst von Macquarie.

Aktien, die in den letzten Sitzungen kräftige Aufschläge verbucht hatten, zeigten sich unter Druck. So verloren Canon 1,1% und Honda 0,7%. Zu den Gewinnern gehörten Japan Securities Finance, die sich um 1,5% verteuerten, nachdem die Deutsche Bank den Titel mit „Buy“ gestartet hat.

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