Asiatischer Aktienhandel
Tokios Börse schließt sehr schwach

Die Aktienbörse in Tokio hat am Montag nach einer negativen Vorgabe der Wall Street vom Freitag schwach geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte fiel deutlich um 317,22 Punkte oder 1,90 Prozent auf den Stand von 16 351,85 Zähler.

HB TOKIO. Der japanische Leitindex Nikkei ist zum Wochenauftakt auf den niedrigsten Stand seit 4. Oktober gefallen. Händlern zufolge seien angesichts des unerwartet geringen Wirtschaftswachstums in den USA und des verhaltenen Ausblicks in Japan Long-Positionen aufgelöst worden. Angesichts der erfreulichen Unternehmenszahlen sei der zugrunde liegende Trend jedoch weiterhin gut, sofern der Nikkei sich über der Marke von 16.200 Punkten halte, sagten Händler. Der breit gefasste Topix notierte einen Abschlag von 30,08 Punkten oder 1,82 Prozent bei 1 620,65 Punkten.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar um 15.00 Uhr Ortszeit leichter mit 117,43-45 Yen nach 118,39-42 Yen am Freitag. Der Euro lag zu der Zeit fester bei 1,2719-21 Dollar nach 1,2700-03 Dollar am Freitag.

Die japanische Industrieproduktion ist im September rückläufig gewesen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) berichtete, sank die Produktion saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,7%. Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 0,8% gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es ein nicht saisonbereinigtes Plus von 5,1%. In den Monaten Juli bis September lag die Produktion um 1,0% über dem Niveau des vorherigen Vierteljahrs. Die Auslieferungen sanken zugleich um 2,6%, die Lagerbestände erhöhten sich um 1,0% im Monatsvergleich.

Deutlich unter Druck gerieten Hino Motors die 6,5% einbüßten. Nomura hatte die Empfehlung auf 3 von 2 gesenkt, nachdem der LKW-Hersteller für das Gesamtjahr einen Rückgang des Vorsteuergewinns um 18% angekündigt hatte. Beim Zulieferer Denso ging der Kurs zugleich um 4,6% zurück. Bridgestone büßten 4,3% ein.

Positiv reagierten die Anleger auf die Nachricht, dass so viele Kunden von ihren bisherigen Mobilfunkgesellschaften zu Softbank wechseln wollten, dass die Kundenbetreuung des Börsenlieblings zeitweise kapituliert habe. Softbank schlossen 0,8% fester.

Kubota verloren 4,6% und Komatsu sanken um 3,7%. Unterdessen sanken Ishikawajima-Harima 4,2%. Nach der Umsatz- und Gewinnwarnung des Baustoffherstellers Ishikawajima Construction sanken Taiheiyo Cement um 4,8%. Mit der Schwäche der Schwermaschinenwerte verloren Kawasaki Heavy 4%, obwohl der Konzern die Motorrad-Produktion besonders bei großen Maschinen bis 2010 auf 300.000 von 200.000 jährlich steigern will.


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