Asiatischer Aktienmarkt
Fernostmärkte schließen freundlich

Die Aktienmärkte in Asien haben sich zum Wochenausklang durchgehend freundlich gezeigt. Von den Sorgen über die Entwicklung des chinesischen Aktienmarktes war am Freitag nichts mehr zu spüren. Impulse erhielt der Handel stattdessen durch positiv aufgenommene US-Daten.

HB TOKIO/HONGKONG. In Tokio beendete der 225 Werte umfassende Nikkei-Index den Handel 0,47 Prozent höher bei 17 958 Punkten. Im Handelsverlauf stieg der Index zum ersten Mal seit drei Monaten über 18 000 Punkte.

Der breiter gefasste Topix-Index stieg 0,69 Prozent auf 1767 Zähler. Zu den Kursgewinnern gehörten insbesondere Exportunternehmen. Aktien des Autokonzerns Toyota zogen um 2,2 Prozent an. Die Anteilscheine von Mitsubishi Heavy verteuerten sich um rund 1,6 Prozent, nachdem der britische Rüstungskonzern BAE Systems Gespräche über ein Lizenzgeschäft für das europäische Kampfflugzeug Eurofighter Typhoon bekannt gegeben hatte.

In Hongkong verlor der Hang Seng Index um 0,15 Prozent auf 20 602,87 Punkte. Der Index der H-Shares vom chinesischen Festland legte dagegen 1,3 Prozent auf 10 874,45 Zähler zu. Für Auftrieb sorgten die in der Kohleförderung tätigen Bergbauunternehmen China Shenhua, China Coal und Yanzhou Coal. Die Titel legten zwischen vier und sieben Prozent zu. Minenbetreiber im Norden Chinas hatten vergangenen Mittwoch bei japanischen Käufern eine Preiserhöhung von 28 Prozent durchgesetzt.

Auch Versicherungswerte wie China Life und Ping An Insurance waren gefragt.

Rund zwei Prozent schwächer waren die Aktien des Ölkonzerns Sinopec nachdem sie am Donnerstag Rekordwerte erreicht hatten.

Der S&P/ASX 200-Index der australischen Börse stieg um 0,3 Prozent auf 6333,5 Punkte. Die weltgrössten Minenwerte BHP Billiton und Rio Tinto gehörten mit einem Plus von zwei respektive 0,5 Prozent zu den Gewinnern unter den Blue Chips. Bei den Banken legten Australia and New Zealand Banking Group und Westpac Banking zu, während sich Commonwealth Bank of Australia leicht abschwächten. Die Aktien des Weinproduzenten McGuigan Simeon Wines Ltd. rutschten knapp fünf Prozent ab, nachdem das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Verlust in Aussicht gestellt hatte.

Auch die Börsen in Südkorea, Taiwan und in Singapur schlossen im Plus.

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