Asiatischer Aktinehandel
Fernost-Märkte deutlich erholt

Die Märkte in Fernost haben am Donnerstag überwiegend Kursgewinne verzeichnet. Neue Zahlen zum Häusermarkt in den USA nährten die Hoffnung auf eine Zinssenkung in den USA. Ein Rückgang des Ölpreises linderte zudem die Sorge, dass steigende Energiekosten die Unternehmensprofite schmälern könnten. Vor allem Bankentitel und Technologieaktien waren bei den Anlegern gefragt.

HB HONGKONG. Der Euro verharrte auf dem Niveau des späten New Yorker Handels. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,89 Prozent im Plus bei 17.106 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte bis Handelsschluss um 1,09 Prozent auf 1617 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkongund Taiwan verbuchten Gewinne. Die Börse in Singapur verzeichnete dagegen Verluste.

Vor allem Finanztitel waren gefragt, nachdem die Angst vor Verlusten auf den Kreditmärkten die Aktien der Branche zuletzt auf Talfahrt geschickt hatte. Die Papiere der australischen Macquarie Bank gewannen 1,1 Prozent, die Titel der japanischen Mitsubishi UFJ legten mehr als zwei Prozent zu.

Auch Technologie-Aktien stützen den Markt. „Die Nasdaq hat gestern bei denn High-Tech-Werten hinzugewonnen, und diese Stimmung hilft, ähnliche Aktien in Tokio in die Höhe zu treiben“, sagte Takahiko Murai von Nozomi Securities. Die Technologiewerte profitierten zudem von den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen des Online-Auktionshauses Ebay. Die Titel von Canon gewannen rund 2,7 Prozent. Die Aktien von Samsung kletterten mehr als ein Prozent, die Papiere des Chiptester-Herstellers Advantest stiegen rund 0,5 Prozent.

In den USA hatten die Börsen am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel um 0,2 Prozent schwächer bei 13 893 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg 0,2 Prozent auf 1 541 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein Prozent hinzu und notierte bei 2 793 Stellen.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl ging auf 87,55 Dollar von einem Rekordhoch bei 89 Dollar zurück. Der Euro kostete 1,4235 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend im New Yorker Handel.

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