Asien-Börsen
Hohe Verluste in Hongkong und Shanghai

Sorgen über eine Ausweitung der Schuldenkrise auf andere Länder der Euro-Zone haben die Börsen in Fernost belastet. Die höchsten Verluste verbuchen die Märkte in Shanghai und Hongkong. In Tokio blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Damit folgen die Asiatienmärkte den Vorgaben aus New York, außerdem gerät der Euro weiter unter Druck.
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HB TOKIO/HONGKONG. Die irische Schuldenkrise zieht heute auch die asiatischen Börsen nach unten: "Sie sind das griechische Problem angegangen, sie gehen das irische Problem an, die Leute fragen sich jetzt, wo das nächste Problem ist", sagte Grant Turley von ANZ in Sydney zur angeschlagenen Stimmung am Markt. "Die politische Krise in Irland hilft auch nicht gerade." Nachdem der Rettungsschirm für Irland den Euro am Montag kurzzeitig beflügelt hatte, gab die europäische Einheitswährung am Dienstag wieder auf unter 1,36 Dollar nach.

Der chinesische Leitindex verbuchte am Dienstag die höchsten Verluste und lag mit rund zwei Prozent im Minus. Auch die Börse in Hongkong tendierte mit einem Minus von 1,8 Prozent deutlich negativ. Dort belasteten Maßnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarktes die Märkte. Die Börse in Singapur notierte ein Prozent niedriger, in Taiwan gab der Markt um rund ein halbes Prozent nach. In Südkorea schloss der Handel mit einem Minus von 0,8 Prozent.

In Shanghai gehörte der Konzern Western Mining mit einem Minus von rund sechs Prozent zu den größten Verlierern. Der Ölriese China Petroleum & Chemical (Sinopec) lag mit fast zwei Prozent im Minus.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte war am Montag um 0,2 Prozent auf 11.178 Punkte gefallen. Der breiter gefasste S&P 500 hatte ebenfalls um 0,2 Prozent nachgegeben. Dagegen hatte der Index der Technologiebörse Nasdaq> .IXIC> Nasdaq>.IXIC> um 0,6 Prozent fester geschlossen.

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