Asien-Börsen
Nikkei schließt auf Sechs-Wochen-Hoch

Die guten US-Arbeitsmarktdaten haben den Börsen in Fernost zum Wochenauftakt mehrheitlich Auftrieb verliehen. Der Nikkei in Tokio schloss auf dem höchsten Stand seit sechs Wochen. Viele Anleger hielten sich allerdings zurück, da am Montagabend von einer Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke Aufschluss über die weitere Zinspolitik der USA erwartet wurde.
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HB HONGKONG. In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,5 Prozent auf 10 167 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 1,1 Prozent im Plus bei 898 Zählern. Auch die Aktienmärkte in Südkorea Taiwan, Singapur und der chinesische Leitindex notierten fester. Dagegen tendierte die Börsen in Hongkong tiefer. Dort rechneten Anleger nach den jüngsten positiven Konjunkturdaten aus den USA mit einem festeren Dollar und verkauften Rohstofftitel, die zuvor wegen der Schwäche der US-Währung kräftig zugelegt hatten.

Die am Freitag vorgelegten US-Arbeitsmarktdaten für November waren besser ausgefallen als erwartet und schürten auch in Fernost Hoffnungen auf einen kräftigen Aufschwung.

Gestützt auf die Jobzahlen hatte der Dow-Jones-Index der Standardwerte in New York zum Wochenschluss 0,2 Prozent auf 10 388 Punkte gewonnen. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,5 Prozent auf 1105 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq legte ein Prozent zu auf 2194 Stellen.

Ein Euro kostete am Montag in Fernost 1,4894 Dollar nach 1,4850 Dollar im späten US-Handel am Freitag. Zur japanischen Währung tendierte der Dollar bei 89,92 Yen nach 90,43 Yen, der Euro lag bei 133,94 Yen.

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