Asiens Aktienmärkte uneinheitlich - Dollar stabil
Wall Street beflügelt asiatische Börsen

Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag überwiegend mit Kursgewinnen auf die positiven Quartalszahlen des Chipherstellers Texas Instruments reagiert, der Tokioter Börse aber nur zeitweise Auftrieb geben können.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,17 Prozent im Minus bei rund 11 032 Zählern, der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,11 Prozent auf 1093 Zähler. In Hongkong, Singapur und Seoul verzeichneten die Aktienbörsen indes Kursgewinne, während der Markt in Taiwan verlor. Wichtige Konjunkturdaten wurden am Dienstag nicht erwartet. In den USA sollten noch einige Quartalsberichte etwa von AT&T und Amgen vorgelegt werden.

Im frühen Handel hatte der Nikkei noch kurzzeitig den höchsten Stand sei 16 Monaten erklommen, ehe Gewinnmitnahmen auf das Kursbarometer drückten. Vor allem Technologie-Werte wie Fujitsu profitierten Händlern zufolge von dem positiven Quartalsbericht von Texas Instruments. Fujitsu-Titel schlossen aber nach anfänglichen Gewinnen im Markttrend um 0,69 Prozent schwächer.

Die Wall Street hatte am Vorabend positive Vorgaben geliefert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,58 Prozent höher mit rund 9 777 Punkten aus dem Markt. Der breiter gefasste S&P-Index legte 0,52 Prozent auf etwa 1 044 Zähler zu, während der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,67 Prozent auf rund 1 925 Punkte stieg.

Texas Instruments wies nach Börsenschluss einen Gewinn und Umsatz über den Erwartungen der Analysten aus und äußerte sich optimistisch für das laufende vierte Quartal. Die Aktien zogen nachbörslich an. In Frankfurt hatte Deutschlands wichtigster Börsenindex Dax mit einem Plus von 1,21 Prozent auf 3 559 Punkte den Handel beendet.

Devisenmarkthändler sagten, die Äußerungen von US-Finanzminister John Snow vom Vortag in einem Zeitungsinterview, die USA wollten den Dollarkurs nicht herunterreden, wirkten immer noch nach. „Äußerungen eines US-Finanzministers haben eine Menge Gewicht, und im Grunde sagt er, dass die Dollar-Verkäufe nach dem G-7-Treffen überzogen waren“, sagte Mitsuru Sahara von der UFJ Bank.

Der Euro notierte kaum verändert zum Dollar bei rund 1,1640 Dollar. Der Dollar lag zum Yen knapp unter 110 Yen, nachdem er zuvor noch über 110 Yen gekostet hatte, so viel wie im späten US-Handel.

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