Auftakt der Berichtssaison
US-Börsen verbuchen Gewinne

Die US-Aktienmärkte haben am Montag nach guten Nachrichten aus dem Bankengewerbe und der Chip-Branche im Plus geschlossen und damit zum Auftakt der Berichtssaison den Trend der vergangenen Wochen bestätigt.

Reuters NEW YORK. „Dies ist eindeutig die große Woche der Berichtssaison und mit den über den Erwartungen liegenden Ergebnissen der Citigroup und der Bank of America hat sie sehr gut begonnen“, sagte Hugh Johnson von First Albany.

Der 30 Standardwerte umfassende Dow-Jones-Index schloss unter seinen Tageshochständen 0,63 Prozent verbessert auf 9177 Zählern. Der technologie-lastige Nasdaq-Index legte 1,21 Prozent auf 1755 Punkte zu. Der breit gefasste S&P-Index kletterte über die 1000er-Marke und erreichte bei einem Plus von 0,57 Prozent 1004 Zähler.

Nach Quartalszahlen, die besser als erwartet ausfielen, verteuerten sich die Papiere des weltgrößten Finanzkonzerns Citigroup und des drittgrößten US-Hauses Bank of America. Citigroup-Aktien kosteten mit 47,12 Dollar gut zwei Prozent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Anteile der Bank of America wurden um 0,7 Prozent teurer mit 83,46 Dollar gehandelt.

Die Papiere des weltgrößten Chipherstellers Intel legten um knapp drei Prozent auf 24,02 Dollar zu, nachdem die Investmentbank Merrill Lynch die Aktien auf „Kaufen“ hochgestuft und dies mit guten Geschäftsaussichten im kommenden Jahr begründet hatte. Intel gibt am Dienstag die Ergebnisse des zweites Vierteljahr bekannt.

Die Aktien des Werbedienstleisters Overture Services legten um 11,8 Prozent auf 24,05 Dollar zu, nachdem das Internet-Unternehmen Yahoo dessen Übernahme angekündigt hatte.

Die guten Nachrichten zu Intel sowie die Ergebnisse von Citigroup und Bank of America wurden von den Anlegern als Bestätigung dafür genommen, dass sie in den vergangenen Wochen zurecht investiert haben. In dieser und der nächsten Woche veröffentlichen zwölf Dow-Jones-Firmen und rund 120 der 500 im S&P-Index gelisteten Unternehmen Quartalsberichte. In den nächsten Tagen legen dabei die Schwergewichte Motorola, IBM, Microsoft und Ford ihre Quartalszahlen vor.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,43 Milliarden Aktien den Besitzer. 1978 Werte legten zu, 1304 gaben nach und 163 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,96 Milliarden Aktien 2060 im Plus, 1153 im Minus und sechs unverändert. An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 24/32 auf 99-6/32. Sie rentierten mit 3,725 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 1-11/32 auf 109-9/32 und hatten eine Rendite von 4,767 Prozent.

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