Aufwärtstrend
Tokios Börse schließt freundlich

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg leicht um 17 Punkte oder 0,2 Prozent auf 11 692 Zähler. Der breiter gefasste Topix verbesserte sich um 1 Punkt oder 0,1 Prozent auf 1186 Punkte. Damit schloss der Nikkei positiv, trotz zunehmend zu beobachtender Gewinnmitnahmen einheimischer Investoren.

HB TOKIO. Es waren am Ende vor allem die Käufe ausländischer Anleger, die dem Tokioter Aktienmarkt doch noch zu einem kleinen Plus verholfen haben, nachdem der Index im Verlauf ins Minus gerutscht war. Zwar schaffte es der Nikkei damit nicht, den von Händlern immer wieder genannten starken Widerstand bei 11 700 Punkten zu überwinden, aber viele Teilnehmer berichten von einer weiterhin positiven Grundstimmung.

Am Dienstag beflügelten erneut die guten US-Vorgaben auch die japanischen Aktien, hieß es zu den Entwicklungen. Zudem habe die jüngste Erholung des Eurokurses zum Yen die Hoffnungen auf steigende Exportgewinne geschürt. Aber auch die Erwartung erfreulicher Unternehmenszahlen in der anstehenden Berichtssaison sorgten an den asiatischen Aktienmärkte für positive Impulse.

So ließ die Hoffnung auf gute Ergebnisse unter anderem die Aktien des weltweit zweitgrößten Autoherstellers Toyota um 0,73 Prozent klettern. Konkurrent Mazda erreichte mit 429 Yen zwischenzeitlich sogar ein neues Jahreshoch und schloss dann am Ende immerhin noch 0,9 Prozent fester als am Vortag mit 426 Yen.

Insgesamt besser als der Gesamtmarkt hätten die Technologiewerte gelegen, während Aktien binnenmarktorientierter Unternehmen aus dem Banken- und Immobiliensektor uneinheitlich etwas schwächer tendierten. Unter den Technologiepapieren verteuerten sich etwa Sony um 1,3 Prozent auf 3940 Yen, Hitachi um 0,4 Prozent auf 682 Yen, Advantest um 0,1 Prozent auf 8100 Yen und Tokyo Electron um 0,7 Prozent auf 5690 Yen.

Am Devisenmarkt gab der Dollar auch zum Yen etwas nach auf rund 111,36 Yen nach zuletzt 111,70 Yen. "Vielleicht gibt es ein wenig Sorge mit Blick auf die am Mittwoch erwarteten Zahlen zur Handelsbilanz", sagte Nobuaki Kubo, Devisen-Experte bei der Resona-Bank. "Aber für den Dollar besteht nicht die Gefahr eines Einbruchs." Sofern es keine negativen Überraschungen gebe, werde sich der Anstieg des Dollar mit zunehmender Geschwindigkeit fortsetzen, sagte er.

Der Euro stieg vor den für Mittwoch erwarteten Daten zur US-Handelsbilanz auf rund 1,2160 Dollar.

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