Ausblick auf die US-Börsen

Starke Zahlen statt politischer Krise

Starke Zahlen statt politischer Krisen, so dürfte das Motto der Wall Street in der kommenden Woche lauten. Mit besonderer Spannung werden die US-Arbeitsmarktdaten erwartet, die Spekulation über eine Zinswende befeuern werden.
Kommentieren
Statt politischer Krisen sollen in der kommenden Woche gute Bilanzen die Börsen beeinflussen, so hofft man auch in New York. Das Highlight der Woche wird am Freitag die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten werden. Quelle: ap

Statt politischer Krisen sollen in der kommenden Woche gute Bilanzen die Börsen beeinflussen, so hofft man auch in New York. Das Highlight der Woche wird am Freitag die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten werden.

(Foto: ap)

FrankfurtDie anhaltenden Kämpfe in der Ost-Ukraine und im Gaza-Streifen werden die Börsen in der neuen Woche Experten zufolge nicht nachhaltig belasten. Stattdessen rechnen Finanzmarkt-Experten wie Sarah Brylewski vom Brokerhauses Ayondo dank momentan guter US-Quartalszahlen mit einer positiven Entwicklung.

Bei den Konjunkturdaten steht das Highlight dabei am Freitag auf der Agenda: Die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten, von denen sich Börsianer Aufschluss darüber erhoffen, wann die US-Notenbank Fed erstmals die Zinsen wieder anheben wird. Von Reuters befragte Analysten rechnen für Juli mit 230.000 (Vormonat: 288.000) neuen Jobs außerhalb der Landwirtschaft. Am Mittwoch legt die private Arbeitsagentur ADP ihre Statistik vor. Hier prognostizieren Experten den Aufbau von 241.000 (281.000) Stellen.

In den USA läuft die Bilanzsaison auf Hochtouren. Unter anderem haben der Pharmakonzern Pfizer und der Hersteller von „Camel“-Zigaretten, der Reynolds -Konzern, die Veröffentlichung ihrer Quartalsergebnisse (jeweils Dienstag) angekündigt. Reynolds will den Konkurrenten Lorillard für 27,4 Milliarden Dollar übernehmen.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Ausblick auf die US-Börsen: Starke Zahlen statt politischer Krise"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%