Autohersteller unter Druck
Wall Street reißt Nikkei in die Tiefe

Die negativen Vorgaben von Wall Street und der starke Yen haben den Aktienmarkt in Tokio am Dienstag sehr schwach beenden lassen.

HB TOKIO. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab 2,83 % oder 297,50 Punkte auf 10 207,04 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix verlor 2,52 % oder 26,06 Punkte auf 1007,31 Zähler. Umgesetzt wurden nach vorläufigen Angaben 1,3 (Montag: 0,9) Mrd. Aktien. Nach Darstellung eines Beobachters habe auch noch das Ergebnis der japanischen Parlamentswahlen von Sonntag Einfluss auf den Aktienmarkt gehabt. Investoren aus den USA und Europa hätten erst am Handelstag auf das Wahlergebnis reagiert.

Sorgen hinsichtlich eines starken Yen gegenüber dem Dollar machten sich Anleger von exportorientierten Unternehmen. So litten besonders die Titel von Automobilherstellern. Honda sanken um 2,9% auf 4 360 Yen und Nissan Motor um 5,5 % auf 1 245 Yen. Canon verbilligten sich um 2,1% auf 5 090 Yen.

Die Titel von Banken seien zunächst deutlich gesunken im weiteren Verlauf jedoch von ihren Tiefstständen zurückgekommen. Mizuho verbilligten sich um 2,1% auf 232 000 Yen, Mitsubishi Tokyo reduzierten sich um 1,6% auf 716 000 Yen und Sumitomo Mitsui fielen 0,8% auf 487 000 Yen.

Der US-Dollar notierte um 15.00 Uhr Tokioter Ortszeit leichter mit 109,02-05 Yen nach 109,47-50 Yen am Vortag. Der Euro notierte leichter bei 1,1477-80 Dollar nach 1,1522-25 Dollar am Vortag zur gleichen Zeit.

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