Banken- und Technologietitel gefragt
Börse Tokio schließt freundlich

Die wichtigsten japanischen Börsenindizes haben am Dienstag freundlich geschlossen. Der Leitindex Nikkei 225 stieg bis zum Börsenschluss um 0,70 Prozent auf 17 680,05 Punkte. Der breit gefasste Topix gewann 1,22 Prozent auf 1 731,54 Zähler.

HB TOKIO. Händler sprachen von starkem Interesse der Anleger an Titeln aus dem Banken- sowie aus dem Technologiesektor. Zudem habe der schwächere Yen exportorientierte Titel gestützt. Viele Anleger erwarteten solide Gewinne der japanischen Unternehmen in diesem Jahr, was den Index bis an die psychologisch wichtige Marke von 18.000 Punkten treiben könnte, sagte ein Händler. Aber angesichts der jüngsten Rückschläge des Nikkei unter dieser Marke erscheine es unwahrscheinlich, dass die Marke noch in diesem Monat überwunden werden könne, fügte er hinzu.

Vor allem Aufschläge bei Finanztiteln stützten den Markt, der zunächst im Minus gestartet war. Hintergrund waren die verbesserte Prognosen für das laufende Geschäftsjahr sowie die erhöhte Dividende von Sumitomo Mitsui Financial. Die Aktie gewann 5,7%. Daiwa Securities rückten um 4,8% vor und Mitsubishi Financial Holdings um 3%.

Sony kletterten um 3%. Händler rechnen auf diesem Niveau nun mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktie in den vergangenen vier Sitzungen um rund 9% zugelegt hat. „Anleger haben das Niveau von gut 7.000 Yen im Kopf, wenn sie an Gewinnmitnahmen denken“, sagt ein Händler. Auslöser der kurzen Rally waren die am vergangenen Mittwoch erhöhten Prognosen für das Gesamtjahr.

NEC verteuerten sich nach dem verbesserten Gewinnausblick um 7,3%. Deutsche Securities teilt die positive Markteinschätzung jedoch nicht und rät zum Verkauf, weil NEC „kein Szanario für eine klare Verbesserung des Wachstumspotenzials“ aufgezeigt habe. Yamaha fielen um 0,8%. Das Unternehmen hatte angekündigt, zum Ende des Monats ihren Anteil von 22,7% an dem Motorradhersteller Yamaha Motor um 7,8 Prozentpunkte zu senken und sich auf das Geschäft mit Musikinstrumenten zu konzentrieren. Ein Analyst sieht diesen Schritt langfristig als negativ, weil es allein im Musikinstrumentgeschäft schwer sei, Gewinnwachstum zu generieren. Yamaha Motor fielen um 2%.

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