Beschäftigungszuwachs gibt Auftrieb
US-Aktien schließen erneut im Plus

Die US-Aktien sind am Freitag am dritten Tag in Folge gestiegen, nachdem der erste Beschäftigungszuwachs in den USA seit acht Monaten den Konjunkturoptimismus der Anleger gestärkt hatte.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,89 Prozent höher auf 9572 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500-Index legte 0,94 Prozent auf 1029 Punkte zu. Der Nasdaq-Index schnellte sogar um 2,42 Prozent auf rund 1880 Punkte hoch.

In der gesamten Woche stieg der Dow-Jones-Index um 2,8 Prozent, der S&P-Index um 3,3 Prozent und der Nasdaq-Index um 4,9 Prozent. „Dies war ein außerordentlich guter Bericht“, sagte John Person von Infinity Brokerage Services zu den September-Arbeitsmarktdaten. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze sei wichtig für einen anhaltenden Aufschwung.

Das US-Arbeitsministerium hatte für September einen Anstieg der Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft um 57 000 ausgewiesen. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Stellenminus von 30 000 gerechnet. Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,1 Prozent unverändert, während Analysten einen Anstieg auf 6,2 Prozent erwartet hatten.

Von der besseren Stimmung profitierten Händlern zufolge besonders Technologiewerte. Hier legten die Titel des Netzwerkausrüsters Applied Materials 4,9 Prozent auf 19,46 Dollar zu. Die Aktien des weltgrößten Chipherstellers Intel rückten um 3,5 Prozent auf 29,61 Dollar vor.

Auch die Papiere des SAP-Konkurrenten Siebel Systems legten um 4,3 Prozent auf 11,00 Dollar zu. Dass Unternehmen hatte am Vorabend auf Basis vorläufiger Berechnungen einen Gewinn im dritten Quartal entsprechend der Markterwartungen genannt. Der Umsatz verfehlte allerdings die Prognosen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,54 Milliarden Aktien den Besitzer. 2171 Werte legten zu, 1091 gaben nach und 166 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,99 Milliarden Aktien 2185 Werte im Plus, 995 im Minus und zwölf unverändert.

An den US-Kreditmärkten fiel der Kurs der zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel um 1-20/32 auf 100-13/32 Punkte, womit sich eine Rendite von 4,196 Prozent ergab. Die 30-jährigen Bonds gaben um 2-13/32 auf 104-3/32 Zähler nach. Die Rendite stellte sich auf 5,094 Prozent.

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