Bilfinger-Aktien legen zu - BMW fest
Ölpreis und Dollarverfall lassen Dax im Minus schließen

Belastet von einem weiter anziehenden Euro sowie Kursverlusten der schwergewichtigen Versorger hat der Deutsche Aktienindex (Dax) am Donnerstag den dritten Tag in Folge tiefer geschlossen. Aus Enttäuschung über die angekündigte Dividende trennten sich die Anleger von ihren Eon-Aktien.

HB FRANKFURT.Der Autobauer BMW überraschte hingegen die Finanzmärkte mit einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm.

Der Dax beendete den elektronischen Handel auf Xetra mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 4 337,68 Punkten. Damit entfernte sich der Index wieder von der psychologisch wichtigen Marke von 4 400 Zählern. „Der seit Tagen anziehende Euro-Kurs sowie der hohe Ölpreis wecken bei den Anlegern Befürchtungen über mögliche Belastungen bei den Unternehmensgewinnen“, sagte Oliver Hauer, Händler bei M.M. Warburg. Kursverluste an den US-Börsen sorgten nach Aussage von Börsianern am späten Nachmittag für zusätzliche Verkäufe am deutschen Aktienmarkt.

Den Dax belasteten besonders die Kursverluste des Index-Schwergewichts Eon. Die Aktien gaben 2,8 Prozent auf 64,91 Euro nach. „Im Vorfeld der Zahlen hatten einige Anleger Eon-Aktien in der Hoffnung auf eine noch höhere Dividende gekauft“, sagte Analyst Wolfgang Kiener von der BayernLB. „Diese ziehen sich nun wieder zurück, weil ihr Kalkül nicht aufgegangen ist.“ Eon will seine Ausschüttung für 2004 um 18 Prozent auf 2,35 Euro je Aktie anheben.

Zudem nahmen die Anleger die von Eon-Chef Wulf Bernotat in Aussicht gestellten Großakquisitionen zurückhaltend auf. „Die Akquisitionspläne verunsichern den Markt“, sagte Fonds-Manager Thomas Deser von Union Investment. Mit Zukäufen in größerem Stil seien immer auch Risiken verbunden. Parallel zu Eon verloren die Titel des Konkurrenten RWE 1,8 Prozent auf 42,61 Euro.

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