Börse Asien
Anleger in Fernost warten auf Yellen

Spannung an den asiatischen Märkten: Die Kurse stagnieren, Investoren warten auf die Rede von Fed-Chefin Yellen. In Japan profitiert der Nikkei vom schwächerem Yen und legt entgegen dem Trend leicht zu.
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TokioAn den asiatischen Aktienmärkten haben sich die Investoren am Dienstag vor einer Rede von Fed-Chefin Janet Yellen mehrheitlich nicht aus der Deckung gewagt. Der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan lag leicht im Minus. Auch die Börsen in China und Australien gaben etwas nach. Gegen den Trend legte indes der Nikkei um 0,36 Prozent auf 20.225 Punkte zu. Damit lag das Börsenbarometer nicht weit entfernt von seinem zuletzt erzielten Zwei-Jahres-Hoch.

In Tokio half der schwächere Yen insbesondere Exportfirmen wie Toyota, Panasonic und Canon. Zudem zogen Finanzwerte an. „Die Grundstimmung ist nicht schlecht, aber für Investoren ist es schwer die Richtung zu finden, wenn es an einem Tag keinen anderen bedeutenden Impuls gibt als einen schwachen Yen“, sagte Hikaru Sato, Analyst bei Daiwa Securities.

Die Aussicht darauf, dass Yellen weiter von einer nochmaligen Zinsanhebung in den USA in den kommenden Monaten ausgeht, stützte den Dollar. Die US-Notenbank hatte Mitte Juni den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht und noch einen weiteren Schritt nach oben signalisiert.

Zum Yen lag die US-Währung bei 111,82 Yen, nachdem sie zuvor den höchsten Stand seit Ende Mai erreicht hatte. Der Euro legte dagegen im fernöstlichen Handel zum Dollar leicht zu. Die europäische Einheitswährung war für 1,1194 Dollar zu haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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