Börse Asien
Weltpolitik belastet Tokioter Börse

Die Spannungen und Krisen in aller Welt drücken die Börsen in Fernost. Auch die chinesische Konjunktur stockt. Nikkei und MSCI schließen tiefer. Der Euro zeigt sich kaum verändert.
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TokioDie politischen Krisen in der Welt haben am Freitag die Börsen in Fernost belastet. Hinzu kamen Sorgen, dass die konjunkturelle Erholung in China an Schwung verlieren könnte. Anlass waren eine Reihe von Wirtschaftsdaten aus der Volksrepublik, die Anlegern zu Denken gaben. Wegen Ostern blieben allerdings viele Märkte geschlossen. In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 18.336 Punkte. Das MSCI-Barometer asiatischer Werte ohne Japan tendierte 0,4 Prozent tiefer. Auch die chinesischen Börsen bewegten sich im roten Bereich.

Händler machten die Krisen um Nordkorea und die Lage in Syrien für die Rückgänge verantwortlich. Auch der Abwurf der größten nichtatomaren Bombe der US-Streitkräfte in Afghanistan war nicht geeignet, die Stimmung zu heben. „Die geopolitischen Spannungen scheinen überall zu wachsen“, sagte Investment-Stratege Masahiro Ayukai von UFJ Morgan Stanley Securities.

Der Euro wurde kaum verändert mit 1,0608 Dollar gehandelt. Der Dollar notierte zudem bei 108,86 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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