Börse China
Chinesen dürfen weniger Aktien auf Pump kaufen

Die chinesische Regierung reagiert auf die hohe Verschuldung seiner Bevölkerung. Künftig dürfen chinesische Privatanleger weniger auf Pump in Aktien investieren. Diese Maßnahme könnte die Kurse belasten.

Peking/FrankfurtChinesen dürfen künftig weniger auf Pump in Aktien investieren. Eine entsprechende Quotenregelung sei verschärft worden, teilten die chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzhen am Freitag mit. Damit reagiert die chinesische Führung auf wachsende Sorgen um die hohe Verschuldung im Reich der Mitte, die zu Blasenbildungen führen kann.

Wer beispielsweise eine Million Yuan (145 000 Euro) auf seinem Konto hat, der darf sich nach der neuen Regelung höchstens noch eine weitere Million Yuan für die Anlage in Aktien ausleihen. Bislang waren zwei Millionen Yuan zulässig.

Nach einem dramatischen Kurseinbruch an den chinesischen Börsen im Juli hatte die chinesische Führung zwischenzeitlich drastische Maßnahmen ergriffen, um die Kurse zu stützen. Unter anderem waren den Anlegern Aktienverkäufe untersagt gewesen. Die Regeln wurden seither wieder gelockert. Die aktuelle Maßnahme sollte die Kurse nach Einschätzung von Analysten eher belasten, weil sie die Nachfrage nach Aktien verringern dürfte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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