Börse Frankfurt: Angst vor Apple-Bilanz drückt den Dax

Börse Frankfurt
Angst vor Apple-Bilanz drückt den Dax

Der Dax kann seine schmalen Gewinne am Dienstag nicht über die Zeit retten. Gewinnmitnahmen an den US-Börsen aus Furcht vor einer schlechten Apple-Bilanz ziehen auch das deutsche Börsenbarometer ins Minus.
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FrankfurtDer deutsche Aktienmarkt hat den Börsendienstag mit Verlusten beendet. Trotz positiver Vorgaben aus Asien schloss der Deutsche Aktienindex mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 8314 Punkten. Der MDax gab um 0,14 Prozent auf 14.123 Punkte nach, der TecDax verlor 0,6 Prozent und rutschte auf 991 Punkte ab. Am Morgen noch hatte der Technologiewerte-Index erstmals seit Mitte Dezember 2007 wieder die 1000-Punkte-Marke übersprungen.

Ein Kursplus an den asiatischen Märkten hatte dem deutschen Parkett eine gute Vorlage mitgegeben. Sehr feste Börsen in Festlandchina und Hong Kong begründeten Händler mit beruhigenden Aussagen des chinesischen Ministerpräsident Li Keqiang zum Wirtschaftswachstum. Staatsmedien zitierten den Premier damit, dass für die heimische Wirtschaft ein Wachstum unter sieben Prozent nicht toleriert werde. Wiederholt hatte Chinas langsamer fahrende Konjunkturlokomotive Anlegern weltweit Sorge bereitet.

Die anfangs leichten Aufschläge wurden jedoch zunichtegemacht durch schwächelnde Kurse an der Wall Street. Dort stieg zwar der Dow Jones mit den 30 Standardwerten um 0,1 Prozent auf 15.566 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verlor aber 0,1 Prozent auf 1693 Zähler. Der Nasdaq notierte sogar 0,3 Prozent im Minus bei 3588 Punkten. Händlern zufolge brachten einige Anleger ihr Geld lieber in Sicherheit, falls der Technologieriese Apple eine maue Bilanz vorlegen sollte. Der iPad-Hersteller, dessen Aktien um 0,6 Prozent nachgaben, wollte nach Handelsschluss in New York sein Zahlenwerk präsentieren.

Für ordentlich Gesprächsstoff an Europas Börsen sorgte der geplante Milliarden-Deal auf dem deutschen Mobilfunk-Markt. „Die Fusion von Telefonica Deutschland und E-Plus heizt die Übernahmespekulationen im Telekom-Sektor an“, sagte David Thebault von Global Equities.

Größter Profiteur des sich abzeichnenden Deals waren die Aktien der niederländischen E-Plus-Mutter KPN, die zeitweise um mehr als 13 Prozent nach oben schnellten. Den Plänen nach erhält KPN fünf Milliarden Euro in bar für den Verkauf seiner Tochter E-Plus an Telefonica Deutschland. Zudem steht KPN ein Anteil von 17,6 Prozent an dem fusionierten Unternehmen zu. Der Kaufpreis liegt damit nach Schätzung von LBBW-Analyst Stefan Borscheid bei mehr als dem achtfachen des bereinigten operativen Gewinns von E-Plus. „Angesichts der hohen zu erwartenden Synergien erscheint der Preis allerdings angemessen“, so Borscheid.

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  • Seit Mitte der 80er Jahre, also genau genommen, seit Jaques Delors den Geheimplan zur Eurozone als den seinen ausgegeben hat und die Märkte liberalisiert worden sind. Seither sind die Kurse extrem erratisch.
    Die Fahrt erinnert an den übermütigen Skater, der sich siegesgewiss am Treppengeländer versuchen will, abrutscht, sich die Eier quetscht und auf den Betonstufen die Wirbelsäule knickt.



  • Ja, aber ein bißchen unverständlich ist das aktuelle Marktverhalten schon - alle Unternehmensberichte werden zu Erfolgen umgedeutet und führen zu steigenden Kursen.

    Nüchtern betrachtet ist der Wald schon ziemlich trocken und wenn auch nur ein Funke schlägt, dann geht das Feuerwerk los. Nur das startet kein Privatanleger, mit seinen 100 oder 1000 oder 10000 Stück (oder 5FDAXen).

  • .....................................
    charttechnik
    23. juli 2013
    .....................................
    widerstand........8352..8354
    mehfach getestet
    aber nicht überwunden
    ..
    unterstützung.....8285
    sollte nicht
    unterschritten
    werden......

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