Börse Frankfurt
Daten aus China schicken Dax auf Talfahrt

Die Börsianer schauen gespannt nach Frankfurt zur EZB. Wird die Notenbank Ende der Woche handeln? Am Dienstag zogen schwache Exportzahlen aus China den deutschen Leitindex deutlich ins Minus.

Frankfurt/DüsseldorfDer Dax konnte sich am Dienstag nicht berappeln, er schloss 0,9 Prozent tiefer bei 9.693 Punkten. Mittags erholte er sich unerwartet und erreichte kurzzeitig seinen bisherigen Tageshöchststand von 9785 Punkten. Händler konnten dafür zunächst keine fundamentalen Gründe ausmachen und verwiesen auf charttechnische Faktoren. Zuletzt hatte sich der Dax in drei starken Wochen in der Spitze um über 10 Prozent erholt.

Auch wegen der am Donnerstag anstehenden Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) halten sich die Anleger weiter zurück – starke Signale aus Deutschlands verarbeitendem Gewerbe änderten daran nichts.

Bei den Nebenwerte-Indizes zeigt sich ein ähnliches Muster: Der MDax der mittelgroßen Werte verlor 1,4 Prozent auf 19.406 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax gab um 2,2 Prozent auf 1603 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,8 Prozent.

Die jüngsten chinesischen Handelsdaten schürten Sorgen um die globale Wirtschaftsentwicklung, schrieb Mike van Dulken, Analyst bei Accendo Markets. Im Februar brachen die Exporte der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um rund ein Viertel ein und damit so stark wie zuletzt vor fast 7 Jahren. Experten hatten nach dem schwachen Januar zwar mit einem erneuten Minus gerechnet, aber nicht mit einem so deutlichen Rückgang. Zudem gingen die Importe im vergangenen Monat um weitere 14 Prozent zurück.

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