Börse Frankfurt
Dax-Anleger beschwören den Bären

Der Dax hat heute seinen Korrekturkurs fortgesetzt, die Anleger kamen nicht aus der Deckung. Selbst die guten Einkommenserwartungen und das Konsumklima konnte die Stimmung der Anleger nicht bessern.
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Frankfurt/DüsseldorfDer Dax kannte am Donnerstag nur eine Richtung: abwärts. Nach einem kleinen Plus zur Handelseröffnung schickten die Anleger den Index auf Talfahrt. Am Ende ging er mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 11.723 Zählern aus dem Handel. Auch in der zweiten Reihe gab es Verluste. Der MDax schloss rund einen Prozent leichter auf 21,010 Punkten. Der TecDax verlor 0,7 Prozent auf 1654 Zähler -0,7. Der EuroStoxx50 büßte 0,8 Prozent ein und schloss bei 3.694 Punkten.

Eine überraschenden Eintrübung der Stimmung in den europäischen Firmen machen Börsianer für die Talfahrt des Dax verantwortlich. Der Einkaufsmanagerindex ging um 0,5 Punkte auf 53,5 Zähler zurück, blieb aber über der Wachstumsschwelle von 50 Stellen. „Obwohl es eine deutliche Verbesserung der europäischen Wirtschaft gibt, ist das Spiel noch nicht gewonnen”, sagte Philippe Gijsels, Chef-Analyst von BNP Paribas Fortis Global Markets.

Sein Kollege Andreas Paciorek vom Online-Broker CMC Markets mahnte zur Besonnenheit: „Auch ohne diese Daten wäre der Deutsche Aktienindex wohl wieder ins Minus gerutscht.” Viele Anleger gingen derzeit lieber auf Nummer sicher und strichen Gewinne ein. Der Dax notierte am Donnerstag immer noch rund 20 Prozent über seinem Niveau vom Jahreswechsel.

Dabei gab es heute durchaus Nachrichten, welche die Börsianer hätten aufheitern können. Die Einkommenserwartungen der Bundesbürger haben im April den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht, geht aus dem monatlichen Konsumklimaindex des Marktforschungsunternehmens GfK hervor.

Der Konsumklimaindex prognostiziert für Mai einen Anstieg um 0,1 Zähler auf 10,1 Punkte, das ist etwas weniger als in den Monaten zuvor. Grund für den verlangsamten Zuwachs ist der unterschiedliche Verlauf der Teilindikatoren, die in den Index einfließen. Die Einkommenserwartungen stiegen im April, aber Anschaffungsneigung und Konjunkturerwartung gingen auf hohem Niveau etwas zurück.

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  • Kann man diesem Spam von Herr A. Schneider nicht endlich einmal eliminieren? Ist ja auch inhaltlich der größte Stuss.

    Der Einsatz von Derivaten als Selbstzweck (Zockerei) in Kombination mit dem computergesteuerten Handle mit den ökonomisch unsinnigen Stopp-Buy- und Stop-Loss-Marken führen zu den unlogisch erscheinenden, unkalkulierbaren Ausschlägen. Für die Charts gilt da die Chaos-Theorie.

    Das ist unschön und erzeugt viel Frust, ist aber nun einmal Realität. Wer damit nicht klarkommt, muss wohl der Börse fern bleiben.

    Vor diesem Hintergrund ist jedoch nachvollziehbar, dass der deutsche Privatanleger vor der Anlage in Aktien zurück schreckt.

  • Auch die Futures auf Aktien sind natürlich, wenn sie nicht zur Absicherung etc, gebraucht werden ein Zock - mit Geld, das man verschmerzen kann ist ein solcher ab und an ein schöner Kick - aber nur für solches Geld.

  • "Machen Sie doch bitte mal eine Vorhersage für die Zukunft."

    Ob ihm das für seine Futures auf Aktien gelingen wird, zu wünschen wärs ihm ja. Währungsvorhersagen sind nochmal ein anderes Pflaster, die ohne Gegengeschäfte nur was für Zocker sind. Bin gespannt auf Schneiders Blick in die Zukunft. Vielleicht schreibt er ja auch nur für einen Broker, der Unbedarfte ins Geschäft locken will. Hier sollte das Handelsblatt schon allein deshalb darauf einen Blick haben und das unterbinden.

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