Börse Frankfurt
Dax-Anleger hoffen auf Kompromiss in letzter Minute

An den Börsen fehlt die Dynamik. Viele Anleger schauen mit Sorge auf die USA. Der dortige Etatstreit schreckt viele Investoren ab und hält sie von den Aktienmärkten fern. Der Dax geht orientierungslos aus dem Handel.
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FrankfurtDer Dax beendete die Handelswoche ganz ohne Glanz und Gloria. Die Zeiten der Rekordjagd scheinen vorerst vorbei zu sein. Am Freitag beendete der Deutsche Aktienindex den Handel kaum verändert auf 8661 Punkte. In der zweiten Reihe konnte der MDax lediglich 0,2 Prozent zulegen auf 15.078 Punkte. Nur der TecDax setzte sich mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 1088 Zähler deutlicher ins Plus ab.

Als Bremsklotz für den Börsenhandel erwies sich der ungelöste US-Haushaltsstreit. Es geht um nichts Geringeres als die Zahlungsfähigkeit der USA. Denn sollten sich Republikaner und Demokraten nicht bis zum 1. Oktober auf eine abermalige Erhöhung der Schuldenobergrenze einigen, droht der größten Volkswirtschaft der Welt, das Geld auszugehen. Die Summe, um die es geht, beläuft sich auf sage und schreibe 16,7 Billionen Euro. Die Parteien müssen sich bis zur genannten Frist darauf verständigen, diese Summer zu erhöhen. Ansonsten droht vielen Staatsbediensteten der Zwangsurlaub. Darüberhinaus wären die USA nicht mehr in der Lage ihre Anleihen zu bedienen.

Auch die US-Börsen zeigten sich vor diesem Hintergrund in schwacher Verfassung. Der Dow Jones notierte nach Frankfurter Börsenschluss 0,4 Prozent leichter auf 15.263 Punkte. Der S&P-500 gab 0,3 Prozent nach. Der Nasdaq lag 0,1 Prozent im Minus.

Die Geschichte habe gezeigt, dass die US-Parlamentarier in letzter Minute stets einen Kompromiss finden, sagte Richard Perry, Chef-Anlagestratege des Brokerhauses Central Markets. „Typischerweise sind diese Beschlüsse günstig für die Börsen. Dennoch, die Märkte werden nervös bleiben, solange das Gezerre anhält.“

Das sehen allerdings nicht alle Experten so. „Jeder will instinktiv daran glauben, dass ein Kompromiss in letzter Minute wahrscheinlich ist“, entgegnete Währungsstratege Ned Rumpeltin von der Standard Chartered Bank. „Aber angesichts der waghalsigen Politik steigt die Chance, dass sie den Karren an die Wand fahren.“

Der am Nachmittag veröffentlichte Index zum US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan konnte keinen Stimmungswechsel herbeiführen. Von 82,1 Punkte im August fiel der Index im September auf 77,5 Zähler. Erwartet wurde ein Wert von 78.

Hierzulande belasten zudem durchwachsene Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone und die schwache Anleihe-Auktion in Italien die Aktienkurse. Das kriselnde Euro-Land konnte zwar die angepeilte Summe von sechs Milliarden Euro bei den Investoren einsammeln, allerdings nur unter dem Eingeständnis höherer Renditen. Für zehnjährige Staatspapiere stiegen die Zinsen von durchschnittlich 4,46 auf 4,50 Prozent.

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  • "Sie haben mein Mitgefühl." - Also: ist er doch garnicht einsam sondern in diesem Momment teil-therapiert. Sie haben es ihm ermöglicht. Und: Parties sind auch nicht DIE Lösung. Einsamkeit liegt im Menschen selbst, nicht im Umfeld.

  • Das muß ein einsames Leben sein, wenn man meint an einem
    Freitag Abend hier,auf diesem Satireforum, um 21:20 Uhr seinen eigenen Senf posten zu müssen.
    Sie haben mein Mitgefühl.

  • 1/3 raus bei +40 Dow-Punkten. Aber es geht immer nur UP, wie unser Harzer Spieler, Programmierer etc. verkündet. Ein toy...

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