Börse Frankfurt
Dax-Anleger hoffen auf Krisenende

Die Einigung mit Griechenland scheint zum Greifen nah. Das hat die Anleger am Dienstag in Kauflaune versetzt. Nicht angekommen ist die Freude dagegen auf den Devisenmärkten. Der Euro wertete ab.
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Frankfurt/DüsseldorfOb Griechenland pleite geht oder nicht - darüber entscheiden derzeit die Politiker in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone wollen den Streit bis Mittwochabend lösen. Bis dahin sollen Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) die neuen Reformvorschläge aus Athen geprüft haben. Die Finanzminister der Euro-Zone könnten anschließend grünes Licht für das Paket geben.
Die Börsen nahmen bereits am Montag eine Einigung mit Griechenland vorweg. Und auch heute waren die Anleger optimistisch. Der Dax hielt sich den ganzen Tag über im Plus. Nur gegen Abend stumpfte die Begeisterung etwas ab. Der Index verließ den Handel 0,7 Prozent schwerer bei 11.542 Punkten.

Positiv auf die Marktstimmung wirkte auch, dass seine Gläubiger Griechenland vorerst finanziell nicht hängen lassen. So soll die Europäische Zentralbank die Obergrenze für Nothilfen für griechische Banken um etwas weniger als eine Milliarde Euro erhöht haben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem Banken-Vertreter.

Auf den Devisenmärkten macht der Euro von sich reden. Obwohl sie quasi die Einigung im griechischen Schuldenstreit vor der Nase hat, fällt die Gemeinschaftswährung in Richtung 1,12 Dollar zurück und notiert mit 1,1188 Dollar fast zwei US-Cent unter dem New Yorker Spätkurs. „Das ist eher technisch und hängt mit den geldpolitischen Spekulationen in den USA zusammen”, sagte ein Händler. Viele Anleger setzen darauf, dass die Fed noch in diesem Jahr erstmals seit der Finanzkrise an der Zinsschraube drehen wird.

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