Börse Frankfurt
Dax-Anleger machen Jagd auf Schnäppchen

Die Anleger waren heute wählerisch. Vor allem Titel, die im bisherigen Jahresverlauf nicht gut liefen, wurden nachgefragt. Gewinnmitnahmen drückten dagegen die Stars des Börsenjahrs 2010. Der Dax schloss unter der Marke von 7 000 Punkten.
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HB FRANKFURT/DÜSSELDORF. Am deutschen Aktienmarkt haben Anleger am Donnerstag nur vereinzelt gekauft und ansonsten lieber Gewinne eingestrichen. Der Dax schloss 0,2 Prozent tiefer bei 6964 Punkten. Das Handelsvolumen im Dax stieg auf 141 (Mittwoch: 89) Millionen Aktien. Der Umsatz kletterte auf rund 4,5 (drei) Milliarden Euro.

Die oft richtungweisenden US-Börsen tendierten zum Handelsschluss in Europa uneinheitlich. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,2 Prozent, der S&P 500 stieg um 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite legte ebenfalls um 0,2 Prozent nach.

"Die Anleger trauen sich offenbar nicht, vor Jahresende noch einmal groß durchzustarten", erklärte ein Händler. Die Investoren seien auf der Suche nach Nachzüglern, an denen das Plus von 17 Prozent im Dax weitgehend vorbeigegangen war. So zählten die Finanzwerte zu den größten Gewinnern im Dax. Allianz stiegen um 3,2 Prozent, die Commerzbank um 2,5 Prozent und die Deutsche Bank um 2,2 Prozent. Die Deutsche Börse und Münchener Rück legten um jeweils 1,6 Prozent zu. Die im MDax gelisteten Hannover Rück verteuerten sich um 3,7 Prozent. Allianz haben in diesem Jahr bescheidene drei Prozent zugelegt, und Deutsche Bank und Deutsche Börse zählten mit Abschlägen von 14 und 15 Prozent zu den Schlusslichtern im Dax.

Laut Händlern sorgte eine Herunterstufung der Lufthansa-Aktien durch Morgan Stanley für massive Verkäufe. Lufthansa verloren 4,8 Prozent auf 16,91 Euro und waren damit Schlusslicht im Dax. Die Fluggesellschaft musste am Donnerstag wegen des Winterwetters am Frankfurter Flughafen viele Flüge ausfallen lassen. Die Aktien von Fraport verloren im MDax 1,4 Prozent.

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  • Guten Tag,.... Wir sind nicht Kunde bei der Commerzbank,....auch mag ich diese bank nicht besonders;.... jedoch,...wenn ich mir den ganzen Mist der mir Tagtaeglich vorgelabert wird etwas enger betrachte;.... dann waren die " Sterndeutungen " der Commerzbank weiss Gott nicht die Schlechtesten. Leider sind die Resultate der Vermoegensverwaltung lausig. Es scheint so zu sein dass einige Leute ( sehr kluge Koepfe ) im Hause selbst kaum Gehoer finden. Dies ist ein typisches Erscheinungsbild einer Grossbank. " Jeder fuer sich und Gott gegen Alle. Jedenfalls nehme ich die Kommentare der Commerzbank " mit kritischem Wohlwollen " ,.... wie unsere " Jungbanker " sagen wuerden zur Kenntnis, ja ich hoffe sogar dass die Commerzbankiers ( nicht banker ! ) Recht haben. besten Dank.

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