Börse Frankfurt

Dax bleibt auf Erfolgskurs

Für den Leitindex geht es weiter aufwärts. Währenddessen treiben wilde Gerüchte um die Commerzbank den Aktienkurs der Krisenbank. Die Praktiker-Aktie schießt in die Höhe und Frankreichs Rating interessiert niemanden.
Update: 15.07.2013 - 17:40 Uhr 45 Kommentare

Der Dax bleibt am Drücker

FrankfurtKonjunkturdaten aus China haben dem Dax einen erfreulichen Wochenstart beschert. Die Kauflust ebbte im Handelsverlauf allerdings ab. Der Deutsche Leitindex ging schließlich 0,3 Prozent höher bei 8.234 Punkten aus dem Handel. Sein Tageshoch erreichte er bei 8.271 Punkten. Am Freitag hatte der der Leitindex 0,7 Prozent fester bei 8.213 Punkten geschlossen, auf Wochensicht hatte er damit rund 5,5 Prozent zugelegt.

Diese Woche könnte es noch weiter aufwärts gehen, meinen Börsianer. Das Bekenntnis von Fed und EZB zu einer lockeren Geldpolitik könnte die Aktienmärkte befeuern. Einige Analysten sehen Dax und Dow Jones bereits in Richtung neuer Rekordhochs marschieren. Noch fehlen dem Dax dafür etwa 300 Punkte.

Der wichtigste Termin der Woche wird wohl die Rede des Fed-Chefs Bernanke sein. Mit Spannung warten Anleger auf den halbjährlichen Auftritt Ben Bernankes vor dem US-Kongress am Mittwoch und Donnerstag.

Heute sorgten vor allem Konjunkturdaten aus China für Kauflaune bei den Investoren. Die chinesische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 7,5 Prozent nach 7,7 Prozent im Vorquartal. Dieser Wert deckte sich mit den Markterwartungen. Einige Analysten hatten angesichts pessimistischer Aussagen des chinesischen Finanzminister Lou Jiwei in den vergangenen Tagen eine deutlichere Verlangsamung befürchtet.

„Die gute Nachricht ist, dass eine 'harte Landung' nicht auf der Agenda zu stehen scheint“, sagte Volkswirt Savanth Sebastian vom Brokerhaus CommSec. „Falls doch weitere Konjunkturhilfen notwendig sein sollten ist die chinesische Zentralbank angesichts der geringen Inflation in einer guten Ausgangslage.“

Ratingagentur überrascht nicht

Ohne größeren Einfluss auf die Kurse blieb die Herunterstufung der Bonität Frankreichs durch Fitch auf „AA+“ von „AAA“. Damit verlor das Land auch bei der dritten großen Ratingagentur seine Bestnote. Der Kurs der richtungsweisenden zehnjährigen Staatsanleihen fiel um 14 Ticks.

Steigt der Bund bei der Commerzbank aus?
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45 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax bleibt auf Erfolgskurs"

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  • Ist zwar sonst nicht meine Art, aber manchen Klugscheißern und Besserwissern kann man eigentlich nur wünschen, sie würden ähnliches durchmachen, wie die Japaner in den letzten 25 Jahren.

  • Pulverfass Nr. ????:

    "Rund 1.000.000.000.000 Dollar
    US-Studenten versinken im Schuldensumpf"

  • Sie und "Trader" etc. und wie Sie sonst noch heißen sind doch ein und die selbe Person!

  • Dax bleibt auf Erfolgskurs-ist eine relative Aussage,schließlich stagnieren wir inflationsbereinigt seit 15 Jahren!
    DAX Stand vom 15.07.1998 :6110 Schlußkurs,das ergibt in der Zinseszinsrendite gerade mal so einen Inflationsausgleich .







  • Ist der Mensch ein starker Hahn,
    führt das oft zum Massenwahn.

  • Bei Börsenstart rein und 30 Minuten später konnte man schon Feierabend machen und das
    schöne Wetter ausnutzen, der 8200er Call hat in diesen 30 Minuten 100% zugelegt
    Ein Sommermärchen das man nutzen sollte, solange es geht
    Die ängstlichen Anleger machen es eben mit 7200er Calls kosten mehr aber jeder Punkt zählt auch
    da und das ohne Risiko, der Dax fällt keine 1000 Punkte mehr

  • mich nervt K+S auch,vor allem waren die bei einem Jahr bei 40,Daimler bei etwa 35 und jetzt?Daimler 52 und K+S 26.so kann man etwas herunterwirtschaften,jetzt wird eben Dünger in Uganda verkauft.1Kg pro Haushalt,macht 4$ Umsatz.genauso gut wie Salzverkauf im Supermarkt um 19cent

  • Aber:

    wer will schon eine Massenwahntheorie verstehen wenn es um "sein" Geld gehen könnte?

    Ehren wir die Menschen den Gegenwart, die den Menschen helfen wollen.

    Mensch laßt mich doch endlich in Ruh, die ich mir selbst nicht zu geben vermag: unsere 500.000 MA werden auch nach mir weiter leben.

    Und das ist gut so und dafür wurde es gebaut.

    lecko mio.

  • man muß ja nicht "institutionell" sein, um eine Holding sauber durch diese feinen Kurshelfer zu steuern.

    Man sollte mal stets "Massenwahntheorie" bei Gelegenheit durchlesen um zu ahnen, wie größere Unternehmenseinheiten gesteuert werden könnten.

    Aber, da Opel inzwischen zum creative writing demolition seminar geriert zu sein scheint: lernen wir derzeit: die zum Kotzen Packung.

    Auch iwie sehr fein iwie.

    eof

  • Sag das denen die bei 8.500 eingestiegen sind. Aber da der Markt eh von institutionellen beherrscht wird macht das nix. Die bekommen ja das Geld für ihre Spekulationen für lau von den Zentralbanken.
    Aber spätestens bei 8.400 blökt auch die Bild Zeitung wieder von wegen "Aktien kaufen".

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